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Das Projekt "Netze des Bundes" (NdB)

Ziel von NdB ist es, eine Infrastruktur mit erhöhtem Sicherheitsniveau bereitzustellen, auf die die zwei vom BMI-verantworteten Netze (IVBB & NdB-Verbindungsnetz) vollständig migriert sind und die als Integrationsplattform für alle Weitverkehrsnetze der Bundesverwaltung dienen kann. Das ehemalige Netz des IVBV/BVN wurde als vorbereitende Maßnahme zu NdB bereits 2017 erfolgreich in den IVBB überführt.

Hierdurch werden die gestiegenen Anforderungen und Sicherheitsbedürfnisse bei der Vernetzung der Behörden auf Bundes- und über das Verbindungsnetz auch Landesebene erfüllt. Gleichzeitig wird die komplette Bundesverwaltung im Bereich der IT-Infrastrukturen unter Nutzung von Synergie- und Konsolidierungspotenzialen zukunftssicherer aufgestellt.

Zurzeit stützen sich die Regierungskommunikation und die ressortübergreifende Kommunikation der Bundesverwaltung im Wesentlichen auf die Netzinfrastruktur des IVBB (Informationsverbund Berlin-Bonn). Zusätzlich werden weitere, meist aufgabenspezifische Netze mit unterschiedlichem Sicherheitsniveau in den jeweiligen Ressorts betrieben, wie z. B. das vom Bund als Kommunikationsinfrastruktur für Bund, Länder und Kommunen zur Verfügung gestellte NdB-Verbindungsnetz (ehemals DOI).

Die Bedeutung von Netzinfrastrukturen hat sich seit der Einführung des IVBB vor fast 20 Jahren fundamental gewandelt. Inzwischen haben Netzinfrastrukturen für die moderne Verwaltung die Bedeutung eines "zentralen Nervensystems": Jede Behörde benötigt für ihre Fachaufgaben IT-Verfahren und die dafür erforderlichen Netzinfrastrukturen. Die kurzen Entwicklungszyklen auf dem IT-Markt führen allerdings dazu, dass Technologien im Bereich von Netzinfrastrukturen schnell veralten während die Anforderungen stetig wachsen.

Daneben ist die Bedrohungslage der Netze durch hochentwickelte Schadprogramme wie z. B. Trojaner gestiegen. Die Regierungsnetze werden täglich und gezielt angegriffen. Auch hat die Vielfalt der Netze zu einer hohen Komplexität geführt, welche die Beherrschbarkeit und damit die Sicherheit der Regierungskommunikation gefährden kann.

Vor diesem Hintergrund ist eine Neugestaltung der Informations- und Kommunikationsstrukturen des Bundes über eine reine Modernisierung der Bestandsnetze hinaus, unerlässlich.

Die neue Netzinfrastruktur wurde unter Verantwortung von BMI, BMF und BMVI konzipiert und in Verantwortung des BMI realisiert. Auftraggeber des Projektes NdB ist der Beauftragte für Informationstechnik der Bundesregierung (BfIT).

Daneben sind an der Projektarbeit das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das Beschaffungsamt im BMI (BeschA) und bis Ende 2018 das Bundesverwaltungsamt (BVA) beteiligt. Der zukünftige Betrieb wird durch die BDBOS sichergestellt werden.

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