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Barrierefreiheit prüfen

Die Barrierefreiheit eines Internetangebots wird anhand der Anlagen der Barrierefreien Informationstechnik Verordnung geprüft. Eine Prüfung bietet sich während bzw. im Anschluss an die Erstellung bzw. Überarbeitung eines Internetangebots an.

Zur systematischen Überprüfung bieten sich die folgenden beiden Möglichkeiten / Methoden an:

Selbstanalyse mit BaNu (Barrieren finden, Nutzbarkeit sichern)

Eine Möglichkeit, Internetangebote auf Barrierefreiheit zu prüfen, bietet die Anwendung BaNu, die unter www.banu.bund.de kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

BaNu unterstützt beim Prüfen von Internetangeboten, PDF-Dokumenten und Client-Anwendungen. Die Anwendung hilft, den Prüfgegenstand einzugrenzen, also bspw. die richtigen Seiten auszuwählen. Es werden weiterführende Informationen zu benötigten Hilfsmitteln gegeben. Im Ergebnis erhält man einen Prüfkatalog, der nur die Fragen beinhaltet, die für den Nutzer bzw. die aktuelle Prüfung relevant sind. Der Prüfkatalog enthält die einzelnen zu prüfenden Kriterien in Form von einfachen und verständlichen Fragestellungen und Anleitungen. Anhand dieses Prüfkataloges kann dann eine systematische Prüfung durchgeführt werden. In der Anwendung sind verschiedene Standards aus den Bereichen Barrierefreiheit, Nutzungsfreundlichkeit, E-Government und Qualitätssicherung zusammengefasst. BaNu wurden vom Bundesverwaltungsamt im Rahmen des Regierungsprogramms E-Government 2.0 entwickelt und soll allen Behördenmitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Einschätzung ihrer Angebote erleichtern.

Der BITV-Test vom Projekt "Barrierefrei informieren und kommunizieren" (BIK)

Das Projekt "Barrierefrei informieren und kommunizieren", kurz BIK, ist ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördertes Projekt, das unter anderem zum Ziel hat, Web- und Intranet-Angebote besser zugänglich zu machen. Das BIK-Projekt hat den BITV-Test entwickelt, der die vollständige Überprüfung von Internetangeboten anhand von Prüfschritten ermöglicht, die das gesamte Spektrum der BITV-Anlagen abdecken.
Es gibt drei unterschiedliche Arten, den BITV-Test anzuwenden:

1. Die Selbstbewertung

Anhand der online verfügbaren Prüfschritte kann das Internetangebot selbst überprüft werden. Es ist möglich, sich ein eigenes Benutzerkonto einzurichten und die erarbeiteten Ergebnisse abzuspeichern.

2. Entwicklungsbegleitender (interner) Test

Ein entwicklungsbegleitender BITV-Test dient einer ersten Besttandsaufnahme der Barrierefreiheit eines Internetangebotes. Ein BIK-Prüfer ermittelt den aktuellen Stand der Barrierefreiheit des Auftrittes und zeigt auf, an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht.
Alternativ kann eine entwicklungsbegleitende Qualitätssicherung während der Realisierung eines neuen Internetauftrittes bzw. eines Relaunches durchgeführt werden.
Die Ergebnisse des entwicklungsbegleitenden BITV-Tests sind nur für den internen Gebrauch bestimmt und dürfen nicht veröffentlicht werden.

3. Abschließender Test

Diese Art des BITV-Tests ist für die finale Überprüfung von Internetangeboten gedacht. Dabei wird durch einen umfangreichen Test abschließend der erreichte Grad der Barrierefreiheit ermittelt. Der Test wird von zwei BIK-Prüfern unabhängig voneinander durchgeführt und darf veröffentlicht werden.

Zusätzliche Beratung

Das Bundesverwaltungsamt bietet zum Thema Barrierefreiheit ein umfangreiches Beratungsangebot an und unterstützt Behörden aus dem Bereich der Bundesverwaltung bei der Umsetzung der Richtlinien zur Barrierefreiheit.

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