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Begriffe von A-Z

Deutschsprachiges Glossar

Database ist der englische Begriff für Datenbank.

Ein Dateiformat ist ein Regelsatz zum strukturierten Aufbau von Dateien.

Eine Datenbank ist eine organisierte und strukturierte Sammlung von Daten, die zur effizienten Speicherung, Suche und Auswertung von Informationen auf Computersystemen eingesetzt wird.

Aufgabe des Datenschutzes ist es, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Recht beeinträchtigt wird. Er soll selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner Daten bestimmen ("informationelles Selbstbestimmungsrecht").

www.bsi.de

Ein DataBase Management System (DBMS) ist ein Datenbankbetriebssystem.

Es organisiert und verwaltet alle Zugriffe auf die Daten einer Datenbank, z. B. Oracle, DB2, Sybase, MySQL.

Distributed Component Object Model (DCOM) ist eine Microsoft-Technologie zur Realisierung verteilter Software-Anwendungen. Es ist eine Erweiterung von COM für vernetzte Anwendungen.

Ein Decoder ist ein hardware- oder softwarebasiertes System zur Umwandlung verschlüsselter Daten oder Informationen in ein für das nachgelagerte System lesbares Format.

Angriffe, mit dem Ziel, die Verfügbarkeit von Rechnern zu schädigen. Die so genannten "Distributed Denial of Service" (DDoS )-Angriffe basieren auf einem ferngesteuerten, gleichzeitigen Angriff ausgehend von einer sehr großen Zahl von Rechnern auf einen Zielrechner.

Data Encryption Standard (DES) ist der am weitesten verbreitete symmetrische Verschlüsselungsstandard. DES wurde als erstes Verschlüsselungsverfahren im kommerziellen Bereich eingesetzt und ist als FIPS 46-3 (Federal Information Processing Standard) standardisiert.

DES arbeitet mit 64 bit langen Schlüsseln. Mit wachsender Rechenleistung, die zum Angriff von Verschlüsselungsverfahren verfügbar wurde, ist der Triple DES Algorithmus eingeführt worden. Dieses Verfahren nutzt exakt den gleichen Algorithmus wie DES, wendet diesen aber dreimal hintereinander an, so dass sich eine Gesamtschlüssellänge von 192 bit ergibt.

Desktop ist die englische Bezeichnung für Schreibtisch. Im übertragenen Sinne wird der Begriff auch für die grafische Benutzeroberfläche von Betriebssystemen verwendet.

Desktop Publishing ist der Oberbegriff für die grafische und textuelle Aufbereitung und Gestaltung von Inhalten durch PC-Anwendungen.

Abkürzung für Datenfernübertragung, ein durch Technik unterstützter Austausch von Informationen zwischen Kommunikationspartnern trotz erheblicher physikalischer Entfernung.

Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) wird zur zentralen Verwaltung und Verteilung von Netzwerk-Konfiguration in IP-Netzwerken verwendet.

Dabei können über einen DHCP-Server jedem Endgerät im angeschlossenen Netz eine IP-Adresse und weitere zugehörige Parameter für einen bestimmten Zeitraum zugewiesen werden, was eine Verwaltung der Adressen und eventuelle Änderungen erleichtert.

Dynamic Hypertext Markup Language (DHTML) ist eine Erweiterung von HTML (Hypertext Markup Language) und dient als Beschreibungssprache für Web-Seiten.

Durch die Kombination von HTML mit JavaScript können in Browsern HTML-Elemente dynamisch verändert werden.

Eine Dienstleistung ist die vollständige Abwicklung einer Aufgabe, die für einen externen Nutzer (z. B. die Bürger, die Wirtschaft, die Wissenschaft oder andere Verwaltungseinheiten) erbracht wird.

Sie besteht aus drei Teilen - Information, Kommunikation und Transaktion.

In der tätigkeitsbezogenen Sichtweise wird hierbei ein Schritt im Zuge der Dienstleistungserbringung verstanden.

Gruppe oder Cluster von Dienstleistungen, die sich aus ähnlichen Dienstleistungen mit ähnlicher Teilschrittstruktur zusammensetzt.

Die qualifizierte digitale Signatur ist eine Art von Siegel zu elektronischen Daten. Sie wird unter Einsatz mathematischer Verfahren mit Hilfe eines privaten kryptographischen Schlüssels erzeugt. Mit Hilfe des dazugehörigen öffentlichen Schlüssels kann die Signatur jederzeit überprüft und damit der Signaturschlüssel-Inhaber und die Unverfälschtheit der Daten festgestellt werden.

www.bsi.de

Deutsche Industrie-Norm (DIN)

Im Internet ist ein Verzeichnis aller DIN-Normen und BDI Richtlinien zu finden. Somit haben Nutzer den schnellen Zugriff auf die bibliographischen Daten von über 33.000 technischen Regeln.

Deutschen Institut für Normung e. V.

Bei einer Software-Distribution handelt es sich um eine bestimmte Zusammenstellung von Programmen.

Unter anderem existieren Linux-Distributionen, die von Unternehmen wie SuSE (inzwischen zu Novell übergegangen) oder Red Hat erstellt werden. Die Distributionen dieser Unternehmen unterscheiden sich in der Zusammenstellung der Software.

Neben einem Linux-Kernel und diversen GNU-Tools, werden meist grafische Oberflächen, Office-Anwendungen, Programmierwerkzeuge, Webbrowser, E-Mail-Programme, Server-Software, Netzwerk-Tools und andere Programme zur Verfügung gestellt. Zudem werden von den Anbietern zusätzliche Dienstleistungen erbracht, wie zum Beispiel der Vertrieb auf einem Datenspeicher (CD oder DVD) mit entsprechendem Handbuch oder professioneller Support und Beratung, wodurch jedoch Kosten entstehen.  

Linux-Distributionen lassen sich dennoch (ohne zusätzliche Dienstleistungen) kostenfrei aus dem Internet beziehen.
Eine Linux-Distribution ist demnach die Verkörperung eines OSS-Geschäftsmodells.

Linux

Open Source Lizenzen

Das Dienstleistungszentrum Informationstechnik im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (DLZ-IT BMVBS) wurde zum 1. Januar 2016 in das neu geschaffene Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) überführt.

Document Management System (auf Deutsch: Dokumentenmanagementsystem)

Ein DMS ist ein System zur Verwaltung und Archivierung beliebiger binärer Dateien. DMS-Systeme sind dort sinnvoll, wo unternehmensweit große Mengen heterogener binärer Daten anfallen, die nicht mehr einfach im Filesystem (Dateisystem) des jeweiligen Betriebssystems gehalten werden können. Den Mehrwert, den ein DMS gegenüber dem Filesystem entfaltet, besteht z. B. in einer Versionierung der Dateien.

Unter Demilitarized zone (DMZ) versteht man ein "Grenznetzwerk" - ein entkoppeltes, isoliertes Teilnetzwerk, das zwischen ein zu schützendes Netz (z. B. ein lokales Netzwerk) und ein unsicheres Netz (z. B. das Internet) geschaltet wird.

Domain Name Services (DNS) bezeichnet einen zentralen Namensdienst im Internet zur Auflösung von Hostnamen in IP-Adressen. Über den DNS erfolgt die Übersetzung der symbolischen Namen eines Hosts im Internet in die weltweit eindeutige numerische IP-Adresse. Die Funktionsweise von Domain Name Services sind im RFC 1123 beschrieben.

Unter Dokumenttypen versteht man die verschieden strukturierten, standardisierten Inhalte der Website. Die Dokumenttypen bestehen immer aus einzelnen Informationselementen (wie z. B. Überschrift, Fließtext, Bildern etc.) und Metainformationen zum Dokument (wie z. B. Veröffentlichungsdatum, Verfasser, etc.). Beispiele für Dokumenttypen sind Pressemitteilungen, Stellenausschreibungen, Lebensläufe, usw.

Das Document Object Model (DOM) beschreibt den Aufbau von HTML (Hypertext Markup Language) und XML (Extensible Markup Language) Dokumenten auf eine Art, die es erlaubt, derartige Dokumente mit Programmiersprachen zu erzeugen oder zu manipulieren.

Eine Domain ist eine Verwaltungseinheit in Computernetzwerken, durch die eine Aufteilung in verschiedene logische oder geografische Segmente ermöglicht wird. Im Internet werden Computer, die zu einer Domain gehören, über Suffixe zusammengefasst, z. B.: .com, .org, .de.

Die Abkürzung DOMEA steht für Dokumentenmanagement und elektronische Archivierung im IT-gestützten Geschäftsvorgang der öffentlichen Verwaltung.

Die Entwicklung eines modernen Informationsmanagements und elektronischer Bürgerdienste setzt die flächendeckende Einführung der digitalen Aktenbearbeitung voraus. Die Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt) hat für den Bund das sogenannte DOMEA-Konzept für ein "papierarmes Büro" entwickelt, das eine stufenweise und den unterschiedlichen Bedürfnissen der Institutionen angepasste Einführung elektronischer Akten erlaubt - angefangen von der elektronischen Ablage bis zur Umstellung sämtlicher Vorgänge in einer Behörde auf IT.

DOMEA bezeichnet sowohl das von der Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt) im Bundesministerium des Innern veröffentlichte Konzept zur elektronischen Vorgangsbearbeitung in der öffentlichen Verwaltung als auch eine nach diesem Konzept zertifizierte Softwarelösung der Firma SER.

Domea-Konzept für die öffentliche Verwaltung

SER

E-Government

Oberbegriff für Unternehmen oder Organisationen, die das Internet als Grundlage oder elementaren Teil ihrer Geschäfte nutzen. Der Name stammt von der kommerziellen Toplevel-Domain, deren registrierte Domains auf  ".com" enden.

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) ist europaweit der größte gesetzliche Rentenversicherer. Sie betreut mehr als 52 Millionen Kunden - rund drei Viertel der Menschen in der Bundesrepublik. Seit 120 Jahren steht die gesetzliche Rentenversicherung für soziale Sicherheit in Deutschland. Die Träger der Deutschen Rentenversicherung arbeiten hierbei als Dienstleister im Auftrag des Staates und seiner Bürger. Hauptaufgaben sind die neutrale, individuelle Beratung in allen Fragen rund um Rente, Reha und Riester, die Klärung von Versicherungskonten und die Betriebsprüfung, die medizinische oder berufliche Rehabilitation sowie die Rentenzahlung an Versicherte oder deren Angehörige.

Deutsche Rentenversicherung

Digital Signature Algorithm (DSA) ist ein Algorithmus, der ein Verfahren zur Signatur von Nachrichten mittels asynchroner Verschlüsselungsverfahren beschreibt.

Zur Signatur nutzt DSA den Secure Hash Algorithm (SHA). Der von einer Hashfunktion erzeugte Wert aus der Verknüpfung der Nachricht mit dem privaten Schlüssel des Senders wird an die zu sendende Nachricht angehängt und verschickt. Der Empfänger überprüft die empfangene Nachricht mit dem öffentlichen Schlüssel des Senders und kann so die Integrität der Nachricht und die Identität des Senders prüfen.

Digital Subscriber Line (DSL) ist ein Datenübertragungsverfahren, das einen breitbandigen Internetanschluss über einen herkömmlichen Telefonanschluss erlaubt.

Directory Services Markup Language (DSML) ist eine XML (Extensible Markup Language)-Schema-Definition.

Sie soll durch die Definition einheitlicher Tags eine Interoperabilität zwischen verschiedenen Verzeichnisdiensten herstellen.

Ziel ist es, dass Verzeichnisdienste ihre Inhalte austauschen, ohne die darunterliegenden, proprietären Schemata des Gegenübers berücksichtigen zu müssen

SER

Digital Signature Standard (DSS) ist ein Verschlüsselungsstandard der amerikanischen Regierung, der im FIPS 186 (Federal Information Processing Standard) festgelegt ist. Er beschreibt den Verschlüsselungsalgorithmus DSA.

Distributed Transaction Coordination (DTC) ist ein Dienst, der verteilte Transaktionen koordiniert. Verteilt bedeutet hierbei z. B. auch, Informationen in verschiedenen Datenbanken auf verschiedenen Servern gleichzeitig im Sinne einer Transaktion zu verändern.

Mit Hilfe der Document Type Description (DTD) kann ein einheitliches Layout von Dokumenten unabhängig von deren Inhalt beschrieben werden. DTDs werden als Layoutbeschreibung zunächst für SGML (Standard Generalized Markup Language)-, später auch XML (Extensible Markup Language)-Dokumente verwendet.

Der 1952 gegründete Deutsche Wetterdienst (DWD) ist als nationaler meteorologischer Dienst der Bundesrepublik Deutschland mit seinen Wetter- und Klimainformationen im Rahmen der Daseinsvorsorge tätig. Dies ist seine Kernaufgabe. Dazu gehört die meteorologische Sicherung der Luft- und Seeschifffahrt und das Warnen vor meteorologischen Ereignissen, die für die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährlich werden können. Wichtige Aufgaben des DWD sind aber auch Dienstleistungen für den Bund, die Länder und die Organe der Rechtspflege sowie die Erfüllung internationaler Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland. So koordiniert der DWD die meteorologischen Interessen Deutschlands in enger Abstimmung mit der Bundesregierung auf nationaler Ebene und vertritt die Regierung in zwischenstaatlichen und internationalen Organisationen wie zum Beispiel der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). Geregelt werden diese Aufgaben im Gesetz über den Deutschen Wetterdienst vom 10. September 1998.

Deutscher Wetterdienst

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