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Deutschsprachiges Glossar

Unterarbeitsgruppe (UAG)

Das Universal Description, Discovery and Integration (UDDI) ist ein eBusiness-Verzeichnis.

Die Initiative geht auf Microsoft, IBM und Ariba zurück. Zahlreiche weltweit namhafte Firmen haben sich dieser technologischen Initiative angeschlossen - inzwischen besitzt sie über 100 Mitglieder. Der Eintrag in das UDDI ist kostenlos.

Ziel von UDDI ist es, die Verbindung von eBusiness-Unternehmen untereinander zu fördern. Dazu entsteht in einer XML-basierten Datenbank ein Verzeichnis von eBusiness-Unternehmen, ihren Produkten und Dienstleistungen, sowie Informationen zu den jeweils bevorzugten Standards für automatisierte Geschäftsabläufe.

Die UDDI-Datenbank soll als Basis für die Integration von Angeboten in eBusiness-Prozesse, beispielsweise in B2B-Marktplätzen, dienen. UDDI soll damit einen Standard liefern, der Einzelplattformen überbrückt und über sie hinaus die Suche nach oder die Einbindung von Produkten, Unternehmen und Angeboten in eBusniess-Prozesse ermöglicht.

Weitere Informationen:

Offizielle Internetseite der Initiative

User Datagram Protocol (UDP) ist ein Internetprotokoll der Transportschicht, das zur verbindungslosen Übertragung von Daten im Internet benutzt wird. Bei einer verbindungslosen Übertragung von Daten werden gesendete Datenpakete vom Empfänger nicht bestätigt, sodass eventuell verlorene Pakete nicht ersetzt werden. UDP ist daher für sensible Daten ungeeignet, bringt aber einen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einer verbindungsorientierten Datenübertragung.

Unified Modelling Language (UML)
in deutsch: einheitliche Modellierungssprache

UML ist eine durch die OMG (Object Management Group) standardisierte grafische Sprache zur Beschreibung objektorientierter Software-Modelle. UML dient der Visualisierung, Spezifizierung, Konstruktion und Dokumentation von Software-Modellen. UML kann unabhängig vom Software-Entwicklungsprozess eingesetzt werden.

Im Jahre 1969 wurde von den Entwicklern Ken Thompson und Dennis Ritschie für AT&T Bell Telephone Laboratories die erste Version des Betriebssystems UNIX entwickelt. Auf Grund eines Kartellrechtsverfahrens war es AT&T nicht möglich, das System kommerziell zu vertreiben. Das Unternehmen gestattete der University of California, Berkeley, aber auch anderen Universitäten, den Quelltext anzupassen bzw. zu erweitern. Die Berkeley-UNIX-Version wurde als Berkeley Software Distribution (BSD) vertrieben.

Fünf Jahre später (1974) wurde das UNIX-Betriebssystem komplett in der Programmiersprache C implementiert. Es gab viele Erweiterungen und neue Ideen. Das Vorhaben wurde von Universitäten, Unternehmen und Freiwilligen unterstützt. 1982 wurde UNIX kommerzialisiert. Es gab UNIX-Versionen von IBM, Hewlett Packard und anderen. Von der originalen BSD existieren heute noch Nachfolger, die unter einer Open-Source-Lizenz stehen.

Die Uniform Resource Characteristics (URC) beinhaltet zusätzliche Informationen zu einer Ressource, die nichts mit der Benennung (URN) und Adressierung (URL) zu tun haben. Solche Informationen sind z. B. Autor, Erstellungsdatum und Sprachversionen einer Datei. URC können zur Archivierung oder für die gezielte Suche nach Ressourcen verwendet werden. Es gibt noch keine standardisierte Form der URC. In HTML-Seiten finden sich URC zumeist im Metatext.

Uniform Resource Identifier (URI) ist der Oberbegriff  für die im Internet verwendeten Adressierungs- und Benennungsarten URC, URL und URN.

Eine Uniform Resource Locator (URL) bezeichnet die Adresse einer Ressource im Internet eindeutig. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um ein Bild, eine Homepage, ein Video oder einen Sound handelt. Um eine Ressource anzeigen zu lassen, wird die URL in das Adressfeld des Browsers eingetragen.

Die Adresse setzt sich aus mehreren standardisierten Bestandteilen zusammen: Protokoll, Servername, Länderkürzel, Verzeichnis und Dateiname. Die Reihenfolge der Bestandteile ist verbindlich festgelegt.

Beispiel: http://www.bund.de/Bundeslaender/Berlin-.5305.htm

  • Das Protokoll gibt an, in welcher Art der Computer mit dem Internet kommuniziert. Beim Surfen im Internet lautet das Protokoll meist http. Beim Übertragen heißt das Protokoll von Dateien ftp, beim Sichten von lokalen HTML-Seiten oder Bildern file.
  • Nach dem Protokoll folgt immer ://
  • Die Abkürzung www steht für World Wide Web und bezeichnet die Subleveldomain.
  • Der Servername (Domain) gibt an, wie der Computer heißt, mit dem man gerade verbunden ist. In diesem Fall bund.de.
  • Die Top Level Domain ist entweder geografisch geordnet (Länderkürzel .de für Deutschland) oder thematisch (.com für kommerziell). Das Länderkürzel kann angeben, in welchen Land der Computer steht, zumeist stimmt das auch. In diesem Beispiel ist das Länderkürzel .de für Deutschland.
  • Das Verzeichnis hat auf dem Server die gleiche Funktion wie auf Ihrer Festplatte: Inhalte zu ordnen. Hier /Bundeslaender/
  • Der Dateiname gibt die momentan angezeigte Datei an (hier: Server bund, Land .de (Deutschland), Verzeichnis /Bundeslaender/, Datei Berlin-.5305.htm).

URLs können als Hyperlinks in HTML-Seiten dienen, über die der Benutzer per Mausklick von Web-Seite zu Web-Seite surfen kann.

Der Uniform Resource Name (URN) ist ein Standard zur Beschreibung einer Internetressource. Er ist fest mit einer einzigen Internetressource (z. B. Bild, Sound, Seite) verbunden, unabhängig davon, auf welchem Server die Ressource liegt. Der URN identifiziert eine Ressource eindeutig und unabhängig von deren URL. Der URN besteht im Wesentlichen aus Ziffern und entspricht etwa einer ISBN. Früher wurde die Abkürzung deshalb häufig auch mit "Uniform Resource Number" übersetzt. Verändert sich die URL einer Ressource, wird über einen Rückkopplungs-Mechanismus dem URN die korrekte URL zugeordnet.

Um den Schwierigkeiten der sich ändernden URLs aus dem Weg zu gehen, wird die Einführung des URN als weiterer verbindlicher Standard zur Beschreibung von Internetressourcen diskutiert.

Usability steht für Gebrauchstauglichkeit und ist als Maß zu verstehen, in dem Benutzer ein Produkt effektiv, effizient und zufriedenstellend nutzen können.

User ist die englische Bezeichnung für Nutzer oder Anwender eines PCs und seiner Programme bzw. für den Benutzer einer Datenbank oder eines Online-Dienstes.

Unicode Transformation Format (UTF) ist ein Kodierungsformat, das zur Kodierung sämtlicher Unicode-Zeichen verwendet werden kann. Auf diese Weise lassen sich Zeichen aus fast allen Sprachen der Welt darstellen. Im deutschsprachigen Raum bietet UTF-8 in der Regel die effizienteste Kodierung, bei anderen Sprachen (insbesondere Griechisch) kann UTF-16 Vorteile bringen.

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