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Deutschsprachiges Glossar

Information & Communications Technologies (ICT) – auf Deutsch: Informations- und Kommunikationstechnologien

Information Communications Technologies Standards Board (ICTSB) ist ein Standardisierungsrat und wurde 1995 durch CEN, CENELEC und ETSI gegründet, um die Normungsbedürfnisse der Informations- und Kommunikationstechniken zu erkennen, zu koordinieren und diese in projektbezogene Programme umzuwandeln.

ICT Standards Bord

Kurzform für Identity (Identität): IDs sind eindeutige Bezeichner für bestimmte Objekte. Sie werden in der IT-Branche zum Identifizieren von Datensätzen oder zur Authentifizierung von Nutzern verwandt.

Interchange of Data between Administrations (IDA) ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die Vorteile der Informations- und Kommunikationstechnologie für Ihre Mitglieder nutzbar machen will.

Ziel ist es, den Datenaustausch zwischen Behörden zu verbessern und Entscheidungsprozesse zu vereinfachen.

Interoperable Delivery of European eGovernment Services to public Administrations

International Data Encryption Algorithm (IDEA) ist ein symmetrischer Verschlüsselungsalgorithmus, der von James L. Massey und Xuejia Lai an der ETH Zürich (Schweiz) entwickelt wurde.

Interface Definition Language (IDL) ist eine Schnittstellenbeschreibung einzelner Objekte in CORBA.

Intrusion Detection System (IDS) umfasst Methoden und Systeme für eine automatische Erkennung von IT-Sicherheitsverletzungen.

Internet Explorer (IE) ist der Web-Browser der Firma Microsoft und neben Navigator von Netscape der gängigste Browser auf der Windows-Plattform.

Die Internet Engineering Task Force (IETF) ist die primäre Organisation für die Entwicklung von Internet-Standards.

Alle Änderungen bestehender Internet-Standards und Vorschläge für neue Standards werden von der IETF genehmigt.

Die Arbeitsgruppe setzt sich mehrmals im Jahr zusammen, um Richtlinien für das Internet zu verabschieden

Internet Inter-ORB Protocol (IIOP) ist ein auf TCP/IP basierendes Protokoll zum Datenaustausch verschiedener Object Request Broker in CORBA.

IMKA steht für Interministerieller Koordinierungsausschuss für die Informationstechnik in der Bundesverwaltung. Der IMKA berät die Obersten Bundesbehörden in IT-Angelegenheiten. Er dient als Forum für den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und berät entsprechende Entwürfe für allgemeine Regelungen und Empfehlungen zum Einsatz von IT.

Dem IMKA gehören IT-Verantwortliche aus allen Obersten Bundesbehörden an sowie als beratendes Mitglied ein Vertreter des Bundesbeauftragten für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung (BWV).

befasst sich mit der Behebung von Störungen.

Sortiertes Zugriffssystem einer Datenbank.

Integrität meint die Unversehrtheit von Informationen und Daten.

Bei der elektronischen Kommunikation heißt dies, dass die Daten bei der Übertragung nicht verändert wurden.

Die Bezeichnung interne Dienstleistung meint Leistungen, die innerhalb einer Behörde - im Rahmen einer Dienstleistung - erstellt werden.

Dienstleistung

Weltweites Computer-Netzwerk, das ursprünglich als ARPA Net zu militärischen Zwecken aufgebaut wurde, aber über die intensive Weiterentwicklung und Nutzung durch Universitäten schnell an Beliebtheit gewonnen hat.

Mit der Entwicklung und Einführung des World Wide Web wurde das Internet in rasantem Tempo zu einer universellen, internationalen Plattform für Information und Kommunikation.

Interoperabilität ist die Eigenschaft von IT-Systemen und -Anwendungen, plattformübergreifend miteinander zu kommunizieren.

Viele Unternehmen haben eigene, vom Internet abgekoppelte Netzwerke mit Internettechnologien aufgebaut, so genannte Intranets.

Das Internet Protokoll (IP) wird zur Adressierung von Endgeräten und Knoten des Internets verwendet und hat sich somit als weltweiter Standard für die Vernetzung von Computern etabliert.

Eine IP-Adresse ist weltweit eindeutig und ermöglicht somit eine eindeutige Zustellung der Datenpakete, die im Internet transportiert werden. Eine IP-Adresse besteht aus viermal 8 bit, die zur besseren Lesbarkeit in vier Dezimalzahlen ausgedrückt werden, z. B.: 10.1.2.3

Integrated Services Digital Network (ISDN) ist ein Telekommunikationsstandard für dienstintegrierte digitale Netze, die eine Übertragung von Sprache und Daten gleichermaßen ermöglichen. Es existieren zwei unterschiedliche Anschlussvarianten: der Basis-Anschluss (auch S0-Anschluss) und der Primärmultiplex-Anschluss (S2M Anschluss). Ein ISDN Basis-Anschluss besteht aus einem Steuerkanal (D-Kanal 16 KBit/s) und zwei Basiskanälen (B-Kanäle mit je 64 KBit/s), der Primärmultiplexanschluss aus 30 Basiskanälen und einem Steuerkanal mit je 64 KBit/s.

International Organization for Standardization (ISO) ist eine weltweite Standardisierungorganisation mit Mitgliedern aus 140 Ländern.

International Organization for Standardization

Information Society Standardization System (ISSS) wurde 1997 vom Europäischen Kommitee für Standardisierung (CEN) gegründet. CEN/ISSS bildet die Aktivitäten von CEN im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie ab. 

Information Society Standardization System

Informations-Technologie (IT) umfasst die Summe der technischen Verfahren und Geräte zur Erfassung, Bearbeitung und Weiterleitung von Daten.

Das IT-Grundschutzhandbuch beschreibt detailliert Standard-Sicherheitsmaßnahmen, die für jedes IT-System zu beachten sind. Es umfasst unter anderem eine Darstellung der pauschal angenommenen Gefährdungslage und eine ausführliche Maßnahmenbeschreibung als Umsetzungshilfe.

IT-Grundschutzhandbuch

IT-Service Continuity-Management (IT Kontinuitätsmanagement) - befasst sich mit der Behebung von Störungen

unterstützt das BCM (Business Continuity Management) bei der Wiederherstellung der IT-Infrastruktur und IT-Services nach einem Katastrophenfall

IT-Sicherheit ist ein Synonym für Sicherheit in der Informationstechnik und beinhaltet die Einhaltung bestimmter Sicherheitsstandards.

Diese betreffen die Verfügbarkeit, Unversehrtheit oder Vertraulichkeit von Informationen durch Sicherheitsvorkehrungen in informationstechnischen Systemen und Komponenten; oder bei der Anwendung von informationstechnischen Systemen oder Komponenten (gemäß BSI-Errichtungsgesetz).

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Im eGovernment werden hauptsächlich die IT-Sicherheitsziele Vertraulichkeit, Authentizität, Integrität, Nichtabstreitbarkeit (Verbindlichkeit) und Verfügbarkeit betrachtet.

Die International Telecommunication Union (ITU) ist eine internationale Organisation unter dem Dach der UNO, in der Regierungen und private Unternehmen globale Telekommunikationsnetzwerke und -dienste koordinieren.

International Telecommunication Union

Am 1. Januar 2016 wurden die Bundesstelle für Informationstechnik (BIT), die Bundesanstalt für IT-Dienstleistungen (DLZ-IT) und das Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT) zum Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) zusammengeführt.

Unter der Federführung des BMI wird am Aufbau einer gemeinsamen elektronischen Akte, Archivierung und Kollaborationsplattform, an standardisierten IT-Betriebsdiensten und einer Konsolidierung der Personalverwaltungssysteme gearbeitet. Ziel ist die Bereitstellung ressortübergreifender Basisdienste für eine standardisierte IT-Unterstützung der Behördenarbeit. Zudem wird mit dem Aufbau einer eigenen Bundescloud begonnen.

ITZBund

Kurzform für Informations- und Kommunikationstechnik

Der Informationsverbund Berlin-Bonn (IVBB) wurde in den 90er Jahren konzipiert und realisiert, um den nach dem Regierungsumzug in Berlin und Bonn ansässigen Verfassungsorganen ein problemloses und effizientes Arbeiten zu ermöglichen.

Angeschlossen sind neben den Bundesministerien und nachgeordneten Behörden auch das Bundeskanzleramt, das Presse- und Informationsamt, der Bundespräsident, der Bundestag und der Bundesrat. In seiner Konzeption ist der IVBB ein Corporate Network des Bundes, dessen Netzbasis sich auf die beiden Orte Berlin und Bonn sowie die Verbindung dieser beiden Orte erstreckt.

IVBB

Der Informationsverbund der Bundesverwaltung (IVBV) ist als Weiterentwicklung des Informationsverbundes Berlin-Bonn (IVBB) konzipiert. Es wird künftig über IP-Technologie noch weitere 700 Liegenschaften der Verwaltung an das existierende IVBB-Netz anbinden.

IVBV

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