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Begriffe von A-Z

Deutschsprachiges Glossar

E-Business steht für Electronic Business und bezeichnet privatwirtschaftliche Aktivitäten im Internet.

Kurzform für Electronic Commerce - auf Deutsch: elektronischer Handel.

Bezeichnet die komplette Abwicklung von Geschäften auf elektronischem Weg, insbesondere über das Internet.

Kurzform von Electronic Government.

E-Government umfasst alle Prozesse der öffentlichen Willensbildung, der Entscheidungsfindung und Leistungserstellung in Politik, Staat und Verwaltung, soweit diese unter weitestgehender Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien stattfinden. Dabei sind die Nutzungsmöglichkeiten sehr vielfältig. Sie fangen an bei der Verwaltungsmodernisierung durch elektronische Vorgangsbearbeitung, gehen über die Bereitstellung von Verwaltungsinformationen auf Behördenportalen im Internet, bis hin zu interaktiven elektronischen Bürgerdiensten.

Vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) herausgegebenes Handbuch als Hilfe zur Selbsthilfe bei der Einführung von E-Government.

Zielgruppe:
E-Government-Koordinatoren und -Teams, Produktentwickler in der Wirtschaft, sonstige Interessierte.

E-Government-Handbuch

Electronic Mail (E-Mail) – auf Deutsch: elektronische Post – ist ein Postdienst, der über einen Internet-Anschluss zur Nachrichtenübermittlung dient.

electronic business using eXtensible Markup Languages (ebXML) bezeichnet einen Satz von Spezifikationen, welche die Abwicklung von Geschäftsvorgängen per XML (Extensible Markup Language) über das Internet unterstützen sollen.

Das European Committee for Banking Standards (ECBS) ist ein Zusammenschluss verschiedener europäischer Bank-Institutionen. Hier werden Standards für die technische Infrastruktur von Banken entwickelt.

European Committee for Banking Standards

European Computer Manufacturers Association (ECMA) ist eine Organisation, die internationale Unternehmen vereinigt und an der Standardisierung von Informations- und Kommunikationssystemen arbeitet.

European Computer Manufacturers Association

Enhanced Compressed Wavelet (ECW) ist ein patentiertes Dateiformat zur Kompression digitaler Bilder.

ECW kann zur verlustbehafteten und verlustfreien Komprimierung eingesetzt werden. Bei verlustbehafteter Komprimierung ermöglicht es Kompressionsraten bis zu 50:1.

Kurzform für Electronic Democracy – auf Deutsch: elektronische Demokratie.

Bezeichnet Formen der politischen Partizipation unter Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien. Der Begriff fasst alle Maßnahmen zusammen, bei denen Internettechnologien eingesetzt werden, um Bürgerinnen und Bürgern zusätzliche demokratische Mitbestimmungs- und Gestaltungsmöglichkeiten einzuräumen.

Beispiele sind: Online-Wahlen, Diskussionsforen, oder Abstimmungen im Netz. Unter diesem Stichwort werden im Allgemeinen die demokratischen Potenziale des Internets diskutiert.

Electronic Data Interchange (EDI) ist der Oberbegriff für den elektronischen Datenaustausch mit einem genormten Format.

Elektronische Datenverarbeitung (EDV)

European Electronic Signature Standardization Initiative (EESSI) ist eine Initiative, die sich mit der europaweiten Standardisierung der elektronischen Signatur beschäftigt.

EESSI

EfA-Angebote stellen Funktionalitätsblöcke zur Verfügung, die Bestandteil sehr vieler Dienstleistungen sind und als Dienste, Systeme oder Infrastruktur in E-Government-Anwendungen genutzt werden können. Die Dienste und Technologieplattformen werden meist für eine Behörde entwickelt und kommen teils identisch oder bedarfsgerecht konfiguriert zur breiten Anwendung in der Bundesverwaltung.

Der Begriff "Dienst" bezeichnet ein Konzept aus dem Kontext der Geschäftsprozessmodellierung, das für eine wiederholbare Ausführung von Geschäftsaktivitäten steht. Die EfA-Dienste stellen ihre Funktionalität über Schnittstellen bereit. Von den Eigenschaften der Implementation wird vollständig abstrahiert.

Ein EfA-System ist ein einheitliches Ganzes, eine Software-Entität, die eine komplexe Funktionalität zur Verfügung stellt.

European Free Trade Association (EFTA) – auf Deutsch: Europäische Freihandelsassoziation. In der EFTA sind die Länder Liechtenstein, Schweiz, Norwegen und Island zusammengeschlossen.

eGovernment Interoperability Framework (eGIF) bezeichnet ein Grundsatzdokument und gleichzeitig eine Initiative aus Großbritannien für die Entwicklung von Standards bei eGovernment-Anwendungen.

Ein Einwahlknoten ist ein gebündelter Netzwerk-Zugangspunkt. Durch ihn können sich in der Regel mehrere Nutzer bzw. Kunden über Telekommunikationsleitungen in das Internet oder in Firmennetze einwählen.

Enterprise Information System (EIS) bezeichnet unternehmensweite Informationssysteme, die das Management eines Unternehmens durch Informationserfassung und -aufbereitung unterstützen.

Enterprise Java Beans (EJB) ist eine Serverbasierte Java Komponenten-Architektur zur Erstellung verteilter Anwendungen.

Künftig sollen Akten digital bearbeitet und archiviert werden. Entscheidungen der Verwaltung müssen nachvollziehbar sein, um die Rechtmäßigkeit des Handelns zu belegen.

Die elektronische Akte unterliegt denselben Anforderungen wie ihre konventionelle Vorgängerin. Durch die Einführung der modernen Kommunikationssysteme in den Behörden werden bereits viele Schriftstücke elktronisch erstellt und auf diesem Wege verschickt und bearbeitet.

Die qualifizierte elektronische Signatur ist eine Art von Siegel zu digitalen Daten. Sie wird unter Einsatz mathematischer Verfahren mit Hilfe eines privaten kryptographischen Schlüssels erzeugt. Mit Hilfe des dazugehörigen öffentlichen Schlüssels kann die Signatur jederzeit überprüft und damit der Signaturschlüssel-Inhaber und die Unverfälschtheit der Daten festgestellt werden.

Grundlagen der elektronischen Signatur

Nach dem Signaturgesetz (SigG), § 2 (2) sind dies elektronische Signaturen, die eine "verlässliche" Identifizierung des "Unterzeichners" ermöglichen und die Integrität der signierten Daten wirksam schützen.

Nach dem Signaturgesetz (SigG), § 2 (3) sind dies fortgeschrittene elektronische Signaturen, die auf einem von einem (angezeigten oder akkreditierten) Zertifizierungsdiensteanbieter erstellten qualifizierten Zertifikat beruhen oder mit besonders sicheren Produkten ("Signaturerstellungseinheiten") erzeugt werden.

Nach § 126 a BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) kann (nur) mithilfe einer qualifizierten elektronischen Signatur die gesetzliche Schriftform im Privatrecht elektronisch substituiert werden. Entsprechende Regelungen im öffentlichen Recht werden derzeit vorbereitet. Qualifizierte elektronische Signaturen sind somit ein elektronisches Äquivalent zur eigenhändigen Unterschrift.

Kurzform für Elektronische Steuererklärung.

Elster hat zum Ziel, elektronische Steuererklärungsdaten sicher zu übermitteln. Es ist ein Projekt der Steuerverwaltung von Bund und Ländern und eines der Modellverfahren im Rahmen der E-Government-Initiative BundOnline 2005. Die Elster-Clientsoftware wird Herstellern von Steueranwendungssoftware oder einer Finanz- oder Lohnbuchhaltungssoftware zur Verfügung gestellt, die sie in ihre Produkte integrieren. Das kostenlose Anwenderprogramm der Finanzverwaltung heißt Elster-Formular.

ELSTER

European Procurement Handbook for Open Systems (EPHOS) ist das Europäische Beschaffungshandbuch für offene Systeme und dient als Leitfaden für die Beschaffung von Software-Komponenten offener Systeme in öffentlichen Verwaltungen.

eProcurement ist die neue Form des Handels über das Internet mit elektronischen Medien. Es bringt die Beteiligten einer Wertschöpfungskette auf einer Plattform zusammen. Durch eProcurement werden die Standardprozesse zwischen ihnen weitestgehend automatisiert und online abgewickelt, wodurch Einkaufsprozesse effektiver und preisgünstiger gestaltet werden sollen.

Beispiel für eProcurement: E-Vergabe

Encapsulated PostScript (EPS) ist ein Dateiformat, das eine Erweiterung zum normalen PostScript-Format darstellt.

Dateien, die mit einem PostScript-fähigen Programm erstellt wurden und in einem anderen Programm weiterverarbeitet werden, nutzen EPS zur Einbettung der PostScript-Inhalte. Dem eigentlichen PostScript-Teil wird ein Vor- und Nachspann mit wichtigen Datei-Informationen angefügt.

Systeme für Enterprise Resource Planning (ERP) sorgen für die unternehmensweite Ressourcen-Planung mit Hilfe von gezieltem Workflow-Management. ERP verbindet Back-Office-Systeme, wie z. B. Produktions-, Finanz-, Personal-, Vertriebs-, Materialwirtschaftssysteme. Bekanntestes Beispiel ist die betriebswirtschaftliche Standardsoftware SAP R/3.

European Standards Organizations (ESO)

Die ESO ist ein Zusammenschluss der Standardisierungsorganisationen CEN, CENELEC und ETSI.

European Telecommunications Standards Institute (ETSI) ist die Europäische Standardisierungsbehörde für Telekommunikation mit Mitgliederorganisationen in 54 Ländern.

European Telecommunications Standards Institute

Kurzform für Ergänzende Vertragsbedingung

steht für Ergänzende Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Leistungen.

Da sich der Markt und die Produkte im IT-Bereich weiter entwickelt haben, sind die "Besonderen Vertragsbedingungen für die Beschaffung von DV-Leistungen" (BVB) in Teilen überholt. Seit September 2000 werden sie schrittweise durch die "Ergänzenden Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Leistungen" (EVB-IT) abgelöst.

IT-Beschaffung

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