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12.02.2014

Mittwoch, 12.03.2014

UhrzeitThema / TitelInhalt und Vortragender
09:30 bis 10:30Gesundheitswirtschaft –
Government für Patientinnen und Patienten
Die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ist angesichts der demografischen Entwicklung eine wichtige Zukunftsaufgabe. In Rheinland-Pfalz stehen besonders die ländlichen Regionen vor großen Herausforderungen. Gleichzeitig ist die Gesundheitswirtschaft ein bedeutsamer Wachstumsmarkt, der durch die Vernetzung der Akteure und neue technische Lösungen, wie die Telemedizin, viele Chancen bietet. Das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie initiiert und unterstützt die Entwicklung und den Ausbau innovativer Versorgungsstrukturen. Bei den Projekten, beispielsweise zum Telemonitoring und dem Einsatz ambienter Assistenzsysteme, stehen die Prozessoptimierung und Patientenorientierung im Vordergrund.
Referenten: Alexander Schweitzer, Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, Professor Hans Dieter Rombach, Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls Software Engineering, Fachbereich Informatik, Technische Universität Kaiserslautern sowie Geschäftsführender Direktor, Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE, Kaiserslautern
10:00 bis 10:30LeiKa - der Leistungskatalog der öffentlichen VerwaltungDer LeiKa bildet die Grundlage für ein föderales Stammtextmanagement. In ihm werden Stammtexte von öffentlichen Leistungen zur Verfügung gestellt. Sie enthalten bundesweit einheitlich gültige Leistungsbeschreibungen, die von LeiKa-Nutzern in ihrem Portal nur wenig verändert oder ergänzt übernommen werden müssen.
Referent: MF LSA; Steffen Eckold
10:30 bis 11:00Sicherheitskonzeption - pragmatisch und passgenau für BehördenUm die Gewährleistung der Informationssicherheit so effizient wie möglich zu gestalten, hat die Niedersächsische Landesregierung bereits im Jahr 2011 eine ressortübergreifende Leitlinie zur Gewährleistung der Informationssicherheit in der unmittelbaren Landesverwaltung beschlossen. Damit wurde der Aufbau eines Informationssicherheits-managementsystems (ISMS) mit einem CISO an der Spitze festgelegt. Für dieses ISMS sind ressortübergreifende Richtlinien und Arbeitshilfen für die Landesbehörden vom Niedersächsischen IT-Planungsrat verabschiedet worden. Die Leitlinie hat einen Informationssicher-heitsprozess auf Grundlage des Standards ISO/IEC 27001 angestoßen, der zum Ziel hat, das ISMS dauerhaft zu steuern, aufrechtzuerhalten und fortlaufend zu verbessern. Wesentliche Bestandteile dieses Prozesses sind Sicherheitskonzepte zur Ermittlung der angemessenen organisatorischen und technischen Maßnahmen, für die ein landeseigenes Vorgehensmodell entwickelt worden ist. Der Vortrag stellt die grundlegenden Elemente der Leitlinie und das landeseigene Vorgehensmodell für die operative Umsetzung dar.
Referent: Dr. Michael Zimmer, RL f. Informationssicherheit Niedersachsen
11:00 bis 11:30Vortrag: JM NRW/EUReferent: Justizstaatssekretär NRW, Karl-Heinz Krems
11:30 bis 12:00Föderales Informationsmanagement (FIM) - E-Government mit ZukunftFIM will auf fachlicher, technischer und organisatorischer Ebene einen harmonischen Baukasten für Leistungsbeschreibungen, Formulare und Prozesse schaffen. Aus diesem Baukasten sollen sich Nutzer innerhalb der öffentlichen Verwaltung bedienen können, um ihren redaktionellen Aufwand im Beschreiben von Verwaltungsverfahren ohne Qualitätseinbußen zu senken.
Referent: MF LSA; Steffen Eckold
13:00 bis 13:30Umsetzung des E-Government-Gesetzes – Perspektiven in Ländern und Kommunen

Das E-Government-Gesetz soll nicht nur im Bund, sondern auch in den Ländern und Kommunen Wirkung entfalten. Denn Bürger und Unternehmen haben vor allem mit Kommunalbehörden Kontakt. Was tut sich bei der Umsetzung in Bund, Ländern und Kommunen, und wo können sich die Akteure Unterstützung holen?

Referent: Frau Dr. Laier, Bundesministerium des Innern

13:30 bis 14:00SAFE - Einmal registriert, immer akzeptiertEinmal registriert, immer akzeptiert: SAFE, der Standard für Identitätsmanagement und der neue Personalausweis. Durch die Kombination von elektronischem Identitätsnachweis des nPA mit den Rollen und Rechten des eID-Systems SAFE wird für Bürger und Nutzer aus Justiz und Verwaltung der Zugang zu Fachanwendungen wie z.B. dem Zentralen Testamentsregister, dem zentralen Vollstreckungsportal oder dem Elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfach komfortabler. Im Vortrag wird am Beispiel des Zentralen Testamentsregisters der Bundesnotarkammer gezeigt, wie nPA und SAFE im Zusammenspiel die Anmeldung ermöglichen.
Referenten: Jürgen Ehrmann, Baden-Württemberg, Daniela Freiheit, BLK-AG IT-Standards
14:00 bis 14:30E-Government-Initiative – Sachstand und PerspektivenDas Bundesministerium des Innern setzt sich für die bundesweite Verbreitung von De-Mail und Online-Ausweisfunktion des Personalausweises ein und unterstützt deren Einführung in Behörden des Bundes, der Länder und der Kommunen u.a. seit Mitte 2012 im Rahmen einer E-Government-Initiative. Die Initiative greift zum einen konkrete Fragestellungen aus der Praxis auf und arbeitet am Abbau rechtlicher, technischer und organisatorischer Hürden. Zum anderen baut sie anhand der Ergebisdokumente der teilnehmenden Behörden eine breite Wissensbasis im Internet auf. Der Vortrag erläutert Sachstand und Perspektiven der Einführung von De-Mail und eID-Funktion in der deutschen Verwaltung sowie insbesondere die Ergebnisse der E-Government-Initiative.
Referent: Frank-Rüdiger Srocke, Bundesministerium des Innern
14:30 bis 15:00Verwaltung 2018 - Die eRechnung ist Pflicht!Rechtliche und organisatorische Grundlagen der elektronischen Rechnungsbearbeitung auf Grundlage der EU-Richtlinie
Moderator: Ministerialdirigent Hans Jörg Schäper
Referenten: Prof. Dr. Wolfgang König, Goethe-Universität Frankfurt a.M. und Dr. Frank Roth, Partner Kanzlei DLA Piper, Köln
15:00 bis 15:30Service-Portale – Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für erfolgreiche eGovernment Angebote
(Podiumsdiskussion)

Welche Angebote haben die Diskutanten für Ihre Bürger/Kunden und welche Erfahrungen konnten bisher gemacht werden? Welche Erfolgsfaktoren spielen eine Rolle? Welchen Stellenwert haben begleitende Rahmenbedingungen wie z.B. das eGovernment Gesetz? Wie geht es weiter/welche Entwicklungen sind zu erwarten?
Teilnehmer:

  • Dr. Andreas Mück (Bayerisches Finanzministerium)
  • Martin Marquard (Stadt Würzburg)
  • Ralf Ganser (Leiter der Landesdirektion ""berlin.de""/ angefragt)
  • Michael Diepold (AKDB)

Moderation: Prof. Dr. Manfred Mayer

15:30 bis 16:00 Das Hamburgische Transparenzgesetz. Eine Blaupause für andere Bundesländer?

Referent: Jörn Riedel (CIO der Freien und Hansestadt Hamburg)

16:00 bis 16:30Auch Bildung braucht eine solide technische Grundlage: Das Digitales Bildungsnetz BayernMit den Digitalen Bildungsnetz Bayern soll eine schulübergreifende IT-Infrastruktur geschaffen werden, die den Betrieb schulischer IT-Systeme zuverlässiger, sicherer und wirtschaftlicher macht. Der Vortrag stellt die Ziele und Ergebnisse sowie die weiteren Planungen dieses Projekts unter der Federführung des IT-Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung vor.
Referent: Dr. Andreas Mück
16:30 bis 17:00Wissens- und Kollaborations Webplattform im Brand- und Katastrophenschutz: Open-Source als kostengünstige Option?Im vergangenen Jahr wurde auf der CeBIT der Pilotbetrieb zum „BKS-Portal rlp“ als künftige zentrale Wissens- und Kollaborationsplattform für den Brand- und Katastrophenschutz (BKS) von Rheinland-Pfalz freigeschaltet. Um insbesondere den Ehrenamtlichen aus Feuerwehr und Rettungsdienst außerhalb gesicherter Intranet-Netzwerke eine Web 2.0 orientierte Wissens- und Kollaborationsplattform bereit zu stellen, ergeben sich dabei vielfache Herausforderungen. Im Hinblick auf diese sowie auf die Lizenzkosten wurden Content Management Systeme aus dem Open-Source Bereich als eine Option zum proprietären System untersucht. Der vorliegende Beitrag untersucht auf Basis verschiedener Anforderungen an ein solches Portal die Optionen verfügbarer Open Source Lösungen für den Anwendungsbereich und stellt die Umsetzung auf Basis von Drupal in Rheinland-Pfalz vor.
Referenten: Bernd Dochow, Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Maria A. Wimmer, Leiterin der Forschungsgruppe Verwaltungsinformatik / E-Government am Institut für Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik der Universität Koblenz-Landau