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12.02.2014

Donnerstag, 13.03.2014

UhrzeitThema / TitelInhalt und Vortragender
09:30 bis 10:00Das Elektronische Staatsarchiv des Freistaats SachsenIm Zeitalter der Digitalisierung muss ein Staatsarchiv elektronische Unterlagen aus allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung bewerten und auf unbestimmte Zeit hin archivieren können. Die große Heterogenität der anfallenden Daten ist eine der größten Schwierigkeiten, die ein Archiv dabei bewältigen muss. Eingebunden in das E-Government einer öffentlichen Verwaltungslandschaft ist ein elektronisches Staatsarchiv ein komplexes technisches und organisatorisches Konstrukt mit hohen Anforderungen an die Datensicherheit und Datenzugänglichkeit. Zudem müssen gesetzlich festgelegte Prozessabläufe aus der Papierwelt konform in die elektronische Verwaltung übertragen werden.
Referent: Karsten Huth, Sächsisches Staatsarchiv
10:00 bis 12:00Open-Source-Community PersoAppDas Bundesministerium des Innern (BMI) fördert seit April 2013 Open-Source-Initiative „PersoApp“. Mit dem Projekt bauen Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft in den kommenden Jahren eine Open Source-Community auf. Ziel ist es, die Softwareentwicklung für die Nutzung des elektronischen Identitätsnachweises mit dem Personalausweis voranzutreiben. Das Konsortium besteht aus der Technischen Universität Darmstadt, dem Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) und der AGETO Service GmbH. Das Forum informiert über die neuesten Entwicklungen im PersoApp-Projekt. Vorträge aus Wissenschaft und Wirtschaft geben einen Einblick in zukünftige Technologien und zeigen interessante Einsatzfelder des Personalausweises mit eID-Funktion auf. So wird Herr Dr. Faupel von der REWE Group über Möglichkeiten des Einsatzes der Online-Ausweisfunktion in Handelsunternehmen vortragen. Im Anschluss findet ein Rundgang über den Messestand des IT-Planungsrates statt, in dem sich die Teilnehmer über bereits umgesetzte Dienste aus Wirtschaft und Verwaltung informieren und diese mit den jeweiligen Dienstanbietern diskutieren können.
Referenten: Marian Margraf und Sven Wohlgemuth (CASED, Darmstadt)
12:00 bis 13:30Breitband-Informationssystem SH: Zensusdaten für den Breitbandausbau nutzen.Zur zentralen Bereitstellung von Geodaten für den Breitbandausbau hat das BKZSH das Breitband-Informationssystem Schleswig-Holstein (BISH) entwickelt, das zur CEBIT 2014 offiziell startet. Damit können alle Breitband-Initiativen Geodaten in einem zentralen System über das Internet verwalten und davon für ihre Projekte profitieren. In das BISH wird auch das Baublockkataster SH integriert, das zukünftig die Daten des Zensus 2011 für alle Gemeinden in Schleswig-Holstein georeferenziert bereitstellt. Diese Daten liefern den Kommunen eine wertvolle Planungsgrundlage weit über den Breitbandausbau hinaus.
Referenten: Richard Krause, Andrea Bonk Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein (BKZSH)
13:00 bis 13:30Mobile Geräte – neue Möglichkeiten im eGovernmentMobile Geräte wie Tablets und Smartphones nehmen eine immer größere Rolle in unserem täglichen Leben ein. Einfach, schnell und rund um die Uhr ermöglichen Sie Zugriff die unterschiedlichsten Informationen, Produkte und Dienstleistungen. Welche Rolle mobile Geräte bei Verwaltungsdienstleistungen für Bürger spielen können, soll an konkreten Anwendungen gezeigt werden.
Referent: Markus Hofmann, AKDB
13:30 bis 14:00Open Data Initiative Berlin
(Deutschlandportal - GovData)
Offene Daten - wie soll das gehen? Die Öffnung der Datenbestände ist eine Forderung aus der Zivilgesellschaft und inzwischen politisches Programm. Auf der Arbeitsebene gibt es häufig noch Unkenntnis und Unsicherheit. Sind diese allein durch Transparenzgesetze aufzulösen? Welche Erfahrungen haben Bund und Länder bei der Umsetzung von Open Data?
Referenten: Dr. Wolfgang Both, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin und Jan Ole Beyer, Bundesministerium des Innern
14:00 bis 14:30eAkte SozialrechtDie Einführung der elektronischen Akte in der Verwaltung ist zukunftsweisend. Die Bezirksregierung Münster hat in Zusammenarbeit mit IT.NRW in unterschiedlichen Projekten und IT-Fachverfahren die Einführung der eAkte im Sozialrecht forciert.
Referenten: Barbara Mühlenjost, Information und Technik (IT.NRW) und Peter Overhoff, Bezirksregierung Münster
14:30 bis 15:00JM NRW/EUReferent: Sven Voss, Vorsitzenden der BLK für IT in der Justiz, Ministerium der Justiz Hessen
15:00 bis 16:00Allianz für CybersicherheitDie Allianz für Cyber-Sicherheit ist eine Initiative des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die 2012 in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) gegründet wurde. Als Zusammenschluss aller wichtigen Akteure im Bereich der Cyber-Sicherheit in Deutschland, mit über 700 teilnehmenden Institutionen, stellt die Allianz für Cyber-Sicherheit ein breites Spektrum an Informationen zur Verfügung und unterstützt den Erfahrungsaustausch unter IT/IT-Security-Experten und Anwendern.
Referent: Ralf Böker, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
16:00 bis 16:30Abschlussbericht eBAföG und Ausblick Ausbau eGovernmentÜber sechs Jahre wurde an der Einführung einer neuen Fachanwendung inklusive einer Datenmigration gearbeitet. Die gemachten Erfahrungen können bei ähnlich großen wie komplexen Projekten gewinnbringend genutzt werden. Das Ergebnis - eine moderne, webbasierte Fachanwendung - ist zwingende Voraussetzung für den Ausbau des eGovernments, der bereits in neuen Projekten geplant ist wie z.B. die Erweiterung von BAföG-online gemäß des eGovernment-Gesetzes. D.h. nach dem Projekt ist vor dem Projekt.
Referent: Kai Bürger, Bundesverwaltungsamt
16:30 bis 17:00eGovernment mit dem neuen Personalausweis – ein PraxisberichtDie eID Funktion des neuen Personalausweises erlaubt eine sichere Authentifizierung in der digitalen Welt. Im Rahmen von Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung lassen sich mit ihm medienbruchfreie und ganzheitliche eGovernment-Angebote erfolgreich realisieren.
Referent: Clemens Krüger