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Mittwoch, 12. Februar 2014

Dienstag, 11.03.2014

UhrzeitThema / TitelInhalt und Vortragender
09:30 bis 10:30Smartphones - Risiken und Schutzmaßnahmen, oder: Alleskönner mit Nebenwirkungen?Das Smartphone hat sich zum unentbehrlichen und universellen Helfer entwickelt, ohne den viele berufliche und private Aktivitäten praktisch nicht mehr vorstellbar sind. E-Mails und Dokumente lesen, telefonieren, Termine und Kontakte verwalten, soziale Netzwerke pflegen, navigieren, photographieren, Musik hören - für fast alles gibt es eine App. Doch diese Vielfalt birgt auch Risiken. Je mehr Daten wir unserem Smartphone anvertrauen, desto wichtiger wird der Schutz vor digitalen Angriffen. Das BSI gibt in diesem Vortrag einen Überblick über die Sicherheitsrisiken von Smartphones und zeigt Lösungskonzepte für den Schutz vor Datendieben.
Referent: Gerhard Schabhüser, AL K, BSI
10:30 bis 11:00GoBerlin"goBerlin" realisiert einen auf Cloud-Technologien basierenden, visionären Dienste-Marktplatz für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung. Auf diesem Marktplatz können kooperativ öffentliche und damit verbundene gewerbliche Leistungen erbracht werden. Der so entstehende Dienste-Marktplatz bietet Raum für neue Formen der Kooperation zwischen Verwaltung und Unternehmen und bildet die Grundlage für neue Online-Services für die Bürger. Die auf dem Marktplatz verfügbaren IT-Dienste von Behörden und Unternehmen können von Anwendungsentwicklern zu innovativen Apps für bestimmte Lebenslagen verknüpft werden. Der Vortrag stellt das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt vor und skizziert die möglichen "revolutionären Auswirkungen" auf bestehende und künftige E-Governmentverfahren.
Referent: Andreas Statzkowski, IT-Staatssekretär Berlin
11:00 bis 11:30Modellregion
Neuer Personalausweis NRW

In der Modellregion ‎arbeiten vierzehn Nordrhein-Westfälische Großstädte zusammen, um die Einsatzmöglichkeiten zur Online - Nutzung des neuen Personalausweises voran zu bringen.

Referent: Stefan Schoenfelder

11:30 bis 12:00Die 115-App als weiterer Baustein für die Multikanalfähigkeit der 115  Die Weiterentwicklung der Behördennummer 115 hin zur Multikanalfähigkeit ist eines der strategischen Ziele im 115-Verbund. Zugleich gewinnt im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche das mobile Internet immer stärker an Bedeutung. Auf Initiative des IT-Planungsrates wird unter der Federführung des Landes Rheinland-Pfalz eine 115-App entwickelt, mit dem Ziel, über den telefonischen Service hinaus, neue Kommunikationskanäle für die 115 zu schaffen und das Serviceangebot auszubauen.
Referent: Staatssekretärin Heike Raab, Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz
12:00 bis 12:30Standardisierung? Und es geht doch! Das Projekt Föderales Informationsmanagement.FIM verfolgt das Ziel, den Informationsaustausch zwischen Verwaltungen und mit Verwaltungskunden (Wirtschaft, Bürgerinnen und Bürger) zu erleichtern und den Vollzugsaufwand zu verringern. Dazu sollen Informationen zu Verwaltungsverfahren fach- und ebenenübergreifend harmonisiert und in einem standardisierten Baukastensystem zur einfachen und einheitlichen Wiederverwendung angeboten werden. Der Vortrag erläutert das FIM-Konzept anhand dessen pilothaften Umsetzung – einer Kooperation mit dem Nationalen Waffenregister und der Waffenverwaltung.
Referent: Alexander Kober (Bundesministerium des Innern)
13:00 bis 13:30E-Government in Thüringenaktuelle Handlungsfelder im Bereich E-Government für eine leistungsfähige, bedarfsgerechte und sichere IT-Landschaft
Referent: Matthias Machts, Zentralabteilungsleiter im Thüringer Finanzministerium
13:30 bis 14:00eLISA - Emissionsmessberichte effektivMit dem IT-Verfahren zur Emissionsmessberichterstattung – eLISA - ist eindrucksvoll gelungen, die IT-technischen Werkbänke der Wirtschaft mit denen der Verwaltun medienbruchfrei und ressourcenschonend zu verbinden.
Referent: Hans-Peter Tholen
14:00 bis 14:30Das Nationale Waffenregister forciert seine E-Government Ansätze Das Nationale Waffenregister (NWR) wurde planmäßig und mit Erfolg am 1. Januar 2013 in seiner ersten Ausbaustufe (NWR I) in Betrieb genommen. Seitdem wird es stabil und sicher betrieben. Mit seiner Einfüh-rung wurde eine sichtbare Modernisierung in der Waffenverwaltung eingeleitet. Möglichkeiten für anknüp-fende E-Government-Lösungen sind deutlich sichtbar. Die rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den über 550 Waffenbehörden bearbeiten jährlich rund 900.000 Vorgänge. Die konsequente Ausrichtung des NWR am Waffengesetz führte in der Praxis zu einer Annäherung oder Vereinheitlichung der grundle-genden Abläufe in der Sachbearbeitung. Die Anlieferung von waffenrechtsrelevanten Anträgen in elektroni-scher Form und die Möglichkeit zur elektronischen Übernahme der entsprechenden Antragsdaten in die Örtlichen Waffensysteme könnten zu einer merklichen Reduzierung der Aufwände des Sachbearbeiters führen. In einer Studie wurden die Aspekte Standardisierte Antragsdaten, Kommunikationswege vom Bür-ger bzw. von den Vereinen zum Fachverfahren und intelligente Unterstützungsfunktionen zur konformen Datenerfassung untersucht. Die Umsetzung elektronischer waffenrechtlicher Anträge in Bürgerportalen ist möglich. Eine kontinuierliche Abstimmung mit dem Steuerungsprojekt „Föderales Informationsmanage-ment (FIM)“ des IT-Planungsrates ist sichergestellt. Hier wurden Leistungen, Formulare und Prozesse bei-spielhaft für die Erteilung waffenrechtlicher Erlaubnisse standardisiert.
Referent: Dr. Albert Hermann, Innenministerium Baden-Württemberg
14:30 bis 15:00Vorausgefüllte Steuererklärung (Elster)

Bayern will den digitalen Steuerkreislauf schließen. ELSTER soll zur vollständigen papierlosen Kommunikation zwischen Bürger und Finanzamt weiterentwickelt werden. Der Bürger soll auch seinen Steuerbescheid digital erhalten können und keine Belege mehr mit der Steuererklärung einreichen müssen.

Referent: Paul König, Bayern

15:00 bis 15:30Ein Umwelt-Engel ist geboren – Das Umweltzeichen „Energiebewusster RechenzentrumsbetriebObwohl der Ruf nach mehr Effizienz in Rechenzentren ein alter Hut ist und im Zuge der steigenden Energiekosten eine weitere Dringlichkeit erfahren hat, ist der Betrieb in vielen Rechenzentren weiterhin ineffizient. Das Anliegen des Umweltzeichen lautet daher: Das Rechenzentrum soll umweltfreundlicher werden, soll heißen energiesparender – und damit klimafreundlicher – und ressourcenschonender. Bisher gibt es keine allgemein anerkannten Vorgaben wie die Ressourcen- und Energieeffizienz eines Rechenzentrums über eine umfassende Messgröße ausgewiesen werden kann. Mit dem Umweltzeichen Blauer Engel für „Energie- und ressourcenbewussten Rechenzentrumsbetrieb“ (RAL-UZ-161) wird nicht nur der energieeffiziente Betrieb des Rechenzentrums bewertet, sondern auch Verfahren, die den effizienten Umgang mit den bestehenden Hardware-Ressourcen erlauben. Ziel ist es hierbei, mit möglichst wenig Hardware energieeffiziente Rechenleistung bereitstellen zu können. Denn nur bei Einbeziehung von Ressourcen- und Energieeffizienzkriterien kann gewährleistet werden, dass die zertifizierten Produkte oder Dienstleistungen einen Beitrag für den Klima- und Ressourcenschutz leisten können.
Da sich die IT stetig weiterentwickelt, beschränkt sich das RAL-UZ-161 nicht nur auf Kriterien, die die Energieeffizienz der einzelnen Hardware-Komponenten eines Rechenzentrums verlangen (beispielsweise Server- und Kommunikationstechnik, Stromversorgung und Klimatisierung). Es setzt zudem auch die Einrichtung eines Energiemonitorings und eines Energiemanagementsystems im Unternehmen voraus.
Referent: Marina Köhn, Björn Schödwell (TU Berlin)
Moderation: Lydia Haake
15:30 bis 15:40Offizieller Startschuss "SchwebNET online -
mit dem nPA barrierefrei zum Ausweis"
Die Onlinenutzung zur Feststellung einer Behinderung ist deutschlandweit gering ausgebaut. Das Saarland bietet als erstes Bundesland eine bequeme und barrierefreie Online-Antragstellung mit dem neuen Personalausweis an. Damit können Antragsteller bequem von zu Hause aus Ihre Anträge auf Feststellung einer Behinderung und eines Schwerbehindertenausweises bzw. von Wertmarken stellen.
Referenten: u.a. mit MPin Annegret Kramp-Karrenbauer und und Sozialminister Andreas Storm
15:40 bis 16:30 "Social INTRANET: Eine Chance für die Verwaltung?" (Podiumsdiskussion)

Das Saarland will neue Wege in der Mitarbeiterkommunikation im Intranet mit interaktiven Elementen prüfen, eine Diskussion eröffnen und Denkanstöße geben. Eine Testumgebung in Zusammenarbeit mit dem DFKI Saarbrücken soll die Möglichkeiten von modernen Social Media-Anwendungen auch innerhalb der Verwaltung anbieten (Vernetzung, aktive Einstellung von Informationen, elektronische Zusammenarbeit, eLearning, etc.). Gerade bei den laufenden Veränderungsprozessen in der Verwaltung gewinnen verstärkte Kommunikationsprozesse in der Mitarbeiterschaft an Bedeutung.

Teilnehmer:

  • Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer
  • Prof. Dr. habil. Christoph Igel, Direktor des Centre for e-Learning Technology (CeLTech) im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
  • Saskia Fritzsche, Mitautorin der Studie "Ein soziales Netzwerk als internes Kommunikationsmittel für die öffentliche Verwaltung" und Forschungsreferentin und Doktorandin am Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer
  • Klaus Herrmann, Konsortialleiter des BMWI-Projektes "Intelligente Wissensdienste in der Smart Producion“, Head of Research and Special Projects, Dep. Head of Festo Lernzentrum

Moderation: Alexander Schaeff (MOVE - Moderne Verwaltung)"

16:30 bis 17:00"Die Rolle des IT-Planungsrates bei der Digitalen Agenda"
(Podiumsdiskussion)

Teilnehmer:

  • Cornelia Rogall-Grothe, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik
  • Andreas Statzkowski, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport

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