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Mittwoch, 12. Februar 2014

Saarland

Abbildung von Geschäftsprozessen mit Standardsoftware - Rechnungsbearbeitung mit DOMEA®

Bei der Abbildung von Geschäftsprozessen setzt das Saarland auf den Einsatz bereits im Land etablierter Standardsoftware. Durch dieses Vorgehen können einerseits neue Anforderungen schnell und kostengünstig realisiert werden, andererseits wird hierdurch die Mitarbeiterakzeptanz erhöht. Jüngstes Beispiel hierfür ist die elektronische Rechnungsbearbeitung mit DOMEA®. 

Das Dokumentenmanagementsystem DOMEA® ist als Basisinfrastrukturdienst in weiten Teilen der saarländischen Landesverwaltung etabliert und wird - neben der reinen Ablage und Archivierung von Akten, Vorgängen und Dokumenten - auch als Vorgangsbearbeitungssystem zur Prozessunterstützung eingesetzt. Die Weiterentwicklung des Systems geschieht dabei in enger Abstimmung zwischen dem IT-Innovationszentrum und den Ressorts der Landesverwaltung. 

Als eine dieser Lösungen wurde im letzten Jahr die elektronische Umsetzung der Bearbeitung von Eingangsrechnungen konzipiert und zum Jahresbeginn produktiv gesetzt. Eingehende Papierrechnungen werden hierbei an zentraler Stelle gescannt und erreichen die zuständigen Sachbearbeiter zur Feststellung der sachlichen und rechnerischen Richtigkeit über DOMEA®. Die Rechnungen sowie die dazugehörigen Bearbeitungsvermerke werden in den DOMEA®-Akten des Haushaltreferates abgelegt. Perspektivisch soll eine direkte Anweisung der Rechnungen aus DOMEA® heraus erfolgen. 

Ziele des Projektes „elektronische Rechnungsbearbeitung“ waren insbesondere eine Prozessbeschleunigung zur Verkürzung der Bearbeitungszeiten, die Überwachung der sich im Umlauf befindlichen Rechnungen, sowie eine bessere Auskunftsfähigkeit.

Parallel zur technischen Realisierung wurden eine Änderung der Verwaltungsvorschriften zur Haushaltsordnung des Saarlandes (VV-LHO) sowie der Aufbewahrungsbestimmungen für Unterlagen des Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesens vorangetrieben.

Saarland setzt auf Innovation und Bürgerservice  - mit Scheb.Net ONLINE zum neuen Schwerbehindertenausweis

Mit der Einführung von Schweb.NET ONLINE leistet das Saarland einen wichtigen Beitrag zum Ausbau des Bürgerservice und zur Optimierung der  Verwaltungsprozesse: mit der neuen Online-Anwendung können Bürger ihren neuen Schwerbehindertenausweis bequem von zu Hause aus rund um die Uhr beantragen. Weite Wege werden verhindert sowie Bearbeitungszeiten und Arbeitsabläufe verkürzt. Dadurch wird das Landesamt für Soziales noch kundenfreundlicher und liefert einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung von Inklusion. 

Mit Schweb.NET steht den Mitarbeitern, als auch den Kunden ein modernes und innovatives EDV System zur Feststellung einer Schwerbehinderung zu Verfügung, das deutliche Vorteile mit sich bringt: die Bescheide werden verständlicher und die Feststellungen der Schwerbehinderung einfacher für den Bürger. Verbessert wird auch die Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Behörde durch eine engere Vernetzung zwischen Ärzten und Sachbearbeitern sowie zwischen Sachbearbeitern und Antragstellern. Barrierefreiheit und Kundennähe sind dabei garantiert. Ein weiterer Vorteil: die Qualität der Bescheide wird durch eine einheitliche Umsetzung der bundesweit geltenden Versorgungsmedizinverordnung gesichert. Das Knowhow einer Wissensdatenbank informiert Mitarbeiter und ärztliche Sachverständige über aktuelle Rechtsprechung und rechtliche Novellierungen. Mit Schweb.Net kooperiert das Saarland mit Rheinland-Pfalz, Hamburg und Brandenburg. Dies zeigt: Sozialverwaltung kann innovativ und fortschrittlich sein. 

Bundesweit einmalig ist die Online-Antragstellung mit dem neuen Personalausweis. Damit ist das Saarland das erste Bundesland, das eine solche Anwendung vorhält. Der Antrag ist benutzerfreundlicher und stellt auch mit Blick auf die Barrierefreiheit für den Antragsteller eine wesentliche Verbesserung dar. Das Projekt ist für die IT-Ausrichtung der Landesregierung wegen des Massenverfahrens ein wichtiger Baustein.

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