IT-Rahmenkonzept des Bundes
Was soll das IT-Rahmenkonzept des Bundes leisten?
Die vom Rat der IT-Beauftragten der Bundesressorts (IT-Rat) erarbeiteten strategischen Ziele und Vorgaben müssen über konkrete Maßnahmen in den Ressorts technisch umgesetzt und entsprechend finanziert werden. Damit dies ohne Reibungsverluste gelingt, wird ein zentrales Planungsdokument – das IT-Rahmenkonzept des Bundes – benötigt.
Das IT-Rahmenkonzept zieht alle Maßnahmen, die vom IT-Rat für die gesamte Bundesverwaltung gesteuert werden, gewissermaßen „vor die Klammer“ der internen IT-Planungen der Ressorts. Es weist die Durchführung dieser Maßnahmen einem oder mehreren Ressorts zu. Damit werden unbeabsichtigte Parallel- und Konkurrenzentwicklungen innerhalb der Bundesverwaltung verhindert.
Das IT-Rahmenkonzept des Bundes wird jedes Jahr vom IT-Rat einstimmig beschlossen und von der IT-Steuerungsgruppe des Bundes bestätigt. Seine Inhalte haben damit eine hohe Verbindlichkeit für alle Bundesbehörden. Sie können unmittelbar als Grundlage für die Haushaltsverhandlungen des folgenden Jahres genutzt werden.
Das IT-Rahmenkonzept – Mittler zwischen Architekturplanung und Haushalt
Der IT-Rat definiert seine langfristigen strategischen Ziele in einem übergreifenden Architekturmanagement. Über das IT-Rahmenkonzept wird dieser mehrere Jahre umfassende Planungshorizont auf die jährliche Haushaltsplanung des Bundes „heruntergebrochen“ und damit praktisch wirksam gemacht. Entsprechend der Abläufe bei der Aufstellung des Bundeshaushaushalts beschreibt das IT-Rahmenkonzept des Bundes zum Zeitpunkt seiner Verabschiedung also Maßnahmen, die jeweils im übernächsten Haushaltsjahr umgesetzt werden.
Das IT-Rahmenkonzept des Bundes wurde Ende 2008 erstmals durch den IT-Rat beschlossen. Es enthält Maßnahmen für das Haushaltsjahr 2010. Ab 2009 wird jährlich ein IT-Rahmenkonzept für das jeweils übernächste Haushaltjahr erarbeitet und ressortübergreifend abgestimmt. Die Zeitplanung wird mit der Aufstellung des Bundeshaushalts harmonisiert.
- erstellt
- 22.10.2008
- bearbeitet
- 29.06.2009

