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Die Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik (Link zur Startseite)


Mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz mit Web 2.0

"Die öffentliche Verwaltung kann mit Hilfe der Web 2.0-Technologien einen zeitgemäßen, direkten und hierarchiefreien Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern aufnehmen, um gemeinsam über die Gestaltung einer modernen Verwaltung zu diskutieren." Staatssekretär Dr. Hans Bernhard Beus, Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik

Web 2.0, oder das "Mitmach-Internet" von Wikipedia, YouTube und Flickr hat das Verhalten der Menschen im virtuellen Raum stark beeinflusst. Längst konsumieren sie nicht mehr nur die Inhalte von Webseiten. Vor allem junge Nutzer erzeugen eigene Inhalte, die sie als Text-, Audio- und Videodateien auf kollektiv genutzten Plattformen im Internet veröffentlichen. Diese technischen und gesellschaftlichen Trends wirken sich auch im Verhältnis zum Staat aus. Zum einen erwarten Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Interessengruppen mithilfe der neuen Medien stärker an den Entscheidungsfindungen in Politik und Verwaltung beteiligt zu werden. Zum anderen messen sie die Online-Angebote der Verwaltung in punkto Aktualität, visueller Informationsaufbereitung, einfacher und barrierefreier Bedienbarkeit an den Webpräsenzen von Unternehmen.

In 2008 hat das Bundesministerium des Innern (BMI) mit der Realisierung folgender Beteiligungsprojekte bereits einen wesentlichen Schritt zur Etablierung von E-Partizipations- und E-Inclusionsangeboten in der Verwaltung erzielt:

In 2009 soll mit weiteren Pilotvorhaben die strategische Weiterentwicklung von E-Partizipation unterstützt werden. Schwerpunkte sind dabei u. a. der Know-how- und Informationstransfer in die Verwaltungen, die Verknüpfung von E-Partizipation und die Entwicklung einer Nationalen E-Government-Strategie (NEGS) sowie die Förderung des Einsatzes von Social Media Anwendungen (Web 2.0) in Verwaltungen.

Zur Erreichung dieser Ziele wurden in 2009 bislang folgende Projekte initiiert:

  • Konzeption einer "Beratungsstelle E-Partizipation" im Rahmen des IT-Investitionsprogramms (Pilotbetrieb startet im Oktober 2009)
  • Durchführung einer Online-Beteiligung zu den Schwerpunktthemen einer Nationalen E-Government-Strategie www.strategie.einfach-online-beteiligen.de
  • Unterstützung des Government 2.0 Camps sowie Durchführung einer Session zur Nationalen E-Government-Strategie www.gov20.de, http://gov20.cpmg.eu

Die Unterstützung der Organisation und Durchführung des ersten BarCamps zum Thema Government und Web 2.0, das am 28. August 2009 in Berlin stattfand, ist ein erster wichtiger Meilenstein zur Förderung von Social Media Anwendungen (Web 2.0) in Verwaltungsthemen. Der Fokus dieser partizipativen "Un-Konferenz" lag auf der Fragestellung, wie mit Social Media Werkzeugen und Methoden in der Verwaltung innovative Wege beschritten werden können, um den Bürgerservice zu verbessern und E-Government in Deutschland gemeinsam auf eine neue Stufe zu heben.

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