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IT-Gipfel

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft ist ein Prozess, den die Bundesregierung gemeinsam mit weiteren Akteuren aktiv gestalten möchte. Die Gestaltung eines derart übergreifenden Politikfeldes ist langfristig auszurichten und bedarf eines engen Dialogs mit allen relevanten Gruppen.

Seit 2006 veranstaltet die Bundesregierung den Nationalen IT-Gipfel an wechselnden Orten in Deutschland. Die neunte Auflage des Gipfels wird am 18./19. November 2015 in Berlin stattfinden. 

Ursprünglich als Gipfel von Politik und Wirtschaft ins Leben gerufen, um den IKT-Standort Deutschland zu stärken, wurde er im Zuge der Verabschiedung der Digitalen Agenda 2014-2017 der Bundesregierung (Verlinkung zur Digitalen Agenda Seite www.digitale-agenda.de) neu ausgerichtet. Der IT-Gipfel bildet jetzt das gemeinsame Dach für die Zusammenarbeit von Politik/Wirtschaft/Gesellschaft und Wissenschaft bei der Umsetzung der Digitalen Agenda.

Der IT-Gipfel wird federführend für die Bundesregierung vom BMWi ausgerichtet. Die Kernressorts der Digitalen Agenda, neben BMWi auch BMI und BMVI, sind eng an der strategischen Ausrichtung und der Gestaltung des Programmablaufs des Gipfels beteiligt.

Neben dem Gipfel selbst wurde eine unterjährige Arbeitsstruktur zu wechselnden Arbeitsfeldern der Digitalisierung etabliert. Basis für die Arbeitsstrukturen seit Neuausrichtung des IT-Gipfels sind die sieben Handlungsfelder der Digitalen Agenda).

Insgesamt wurden neun Plattformen und zwei Dialogforen etabliert.

Das BMI verantwortet unter dem Handlungsfeld "Innovativer Staat" die Plattform "Digitale Verwaltung und öffentliche IT" unter Co.-Vorsitz des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik (BfIT) und zugleich Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Herrn Klaus Vitt unter dem Handlungsfeld "Sicherheit, Schutz und Vertrauen in Wirtschaft und Gesellschaft" die gleichnamige Plattform "Sicherheit, Schutz und Vertrauen in Wirtschaft und Gesellschaft" unter Co.-Vorsitz des Bundesinnenministers, Herrn Dr. Thomas de Maizière sowie das Dialogforum "Digitale Gesellschaft".

Die Plattformen werden jeweils von einem Co-Vorsitzenden aus den Reihen der Bundesregierung und von Seiten der Wirtschaft/Gesellschaft geleitet. Die Plattformarbeit wird unterstützt durch Sherpas der Mitglieder und Co-Vorsitzenden.

"Plattform Digitale Verwaltung und öffentliche IT"

Der BfIT, Herr Staatssekretär Klaus Vitt, leitet gemeinsam mit Herrn Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG, als Co-Vorsitzender die IT-Gipfel-Plattform "Digitale Verwaltung und öffentliche IT".

Die Plattform hat sich im Februar 2015 konstituiert und besteht aus 15 Mitgliedern. Die Mitglieder der Plattform kommen etwa dreimal jährlichen zu Beratungen auf Chef-Ebene zusammen.

  • Zur inhaltlichen Bearbeitung der Plattformthemen wurden 6 Fokusgruppen eingerichtet: • "Moderner, elektronischer Verwaltungszugang für privat- und juristische Personen (Bürgerkonto)" (FF Accenture, Land Berlin),
  • "Government as a Service" (GaaS) (FF Dataport),
  • "Nutzung und Akzeptanz von E-Government aus Bürgerperspektive" (FF Initiative D21, Fraunhofer FOKUS),
  • "Kommunale Digitale Agenda" (Stadt Köln),
  • "Transparente, einfache und performante Ende-zu-Ende-Sicherheit für die Regierungs- und Bürgerkommunikation: Digitale Souveränität" (FF FUJITSU),
  • "Unterschrift für Unterwegs" (FF Land Rheinland-Pfalz).

Kurzinformationen (Steckbriefe) zu den einzelnen Fokusgruppen der Plattform "Digitale Verwaltung und öffentliche IT" finden Sie in der PDF-Datei Fokusgruppen.

"Sicherheit, Schutz und Vertrauen in Wirtschaft und Gesellschaft"

Die Plattform "Sicherheit, Schutz und Vertrauen für Wirtschaft und Gesellschaft" wird durch Herrn Minister Dr. Thomas de Maizière und Herrn Dr. Schlebusch (Giesecke & Devrient) geleitet. Die "Sherpa"-Funktion übernimmt Herr AL IT, unterstützt durch IT II 1. Neben den Co-Vorsitzenden sind aktuell 13 weitere hochrangige Mitglieder in der Plattform vertreten, die einen Beitrag zur Digitalisierung Deutschlands leisten soll. 

Die konstituierende Auftaktsitzung der Plattform erfolgte im März 2015, die Folgesitzung soll im September 2015 stattfinden. Die thematische Schwerpunktsetzung erfolgte in den Bereichen "Cybercrime", "Verschlüsselung" und "Sichere Mobile Identifizierung", zu denen jeweils sogenannte Fokusgruppen eingerichtet wurden, die die Themen grundsätzlich und breit bearbeiten sollen.

Folgende Fokusgruppen bestehen:

  1. Fokusgruppe "Maßnahmen zur Prävention von Cybercrime" (Leitung BdB und DSiN),
  2. Fokusgruppe "Sichere Mobile Identifizierung" (Leitung GdV),
  3. Fokusgruppe "Verschlüsselung" (Leitung BMI und DTAG).

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