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Das Projekt "IT-Konsolidierung Bund"

Ziele der Konsolidierung der Informationstechnik des Bundes sind die Informationssicherheit vor dem Hintergrund steigender Komplexität zu gewährleisten, die Hoheit und Kontrollfähigkeit über die eigene IT dauerhaft zu erhalten, auf innovative technologische Trends flexibel reagieren zu können, einen leistungsfähigen, wirtschaftlichen, stabilen und zukunftsfähigen Betrieb sicherzustellen und ein attraktiver Arbeitgeber für IT-Fachpersonal zu bleiben. Die Daten der Bundesverwaltung sollen umfassend geschützt und gegen Missbrauch gesichert werden. Die IT-Konsolidierung soll bis 2022 drei Handlungsstränge umfassen:

  1. Betriebskonsolidierung
    Es soll eine Konzentration des IT-Betriebes der unmittelbaren Bundesverwaltung erfolgen. Zunächst wird mit Beginn des Jahres 2016 organisatorisch ein Bundesrechenzentrum im
    Geschäftsbereich des BMF gebildet werden. Ein Vorschlag zur Organisations- und Rechtsform des zukünftigen Bundesrechenzentrums wird im Projekt erarbeitet. Zusammen mit weiteren IT-Dienstleistern der Bundesverwaltung - der BWI für das BMVg, dem IT-Systemhaus der BA und der IT der DRV Bund für die Selbstverwaltungseinrichtungen des BMAS sowie der Auslands-IT des AA - wird ein gemeinsamer Leistungsverbund gebildet.

  2. Dienstekonsolidierung
    Für gleichartige Dienste und Anwendungsfälle sollen für alle Behörden gemeinsame IT-Lösungen entwickelt werden. Insbesondere wird eine Bundescloud aufgebaut werden, um die Leistungsfähigkeit, Flexibilität, Sicherheit und Datenschutz der Informationstechnik des Bundes nachhaltig zu verbessern.

  3. Beschaffungsbündelung
    Die IT-Beschaffung wird in wenigen Stellen der Bundesverwaltung zusammengeführt. Die Bündelung der Beschaffung vereinfacht die Standardisierung der IT des Bundes und ermöglicht es, signifikante Einsparpotenziale beim Einkauf von IT zu erschließen.

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