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Architekturen, Standards und Methoden

Die Informationstechnik (IT) zeichnet sich durch eine hohe Innovationsgeschwindigkeit aus. Technische Lösungen entwickeln sich permanent weiter: eine Vielzahl von Produkten und Herstellern konkurrieren miteinander. Hieraus resultiert die große Vielfalt heterogener informationstechnischer Systeme. Dies gilt insbesondere für die öffentliche Verwaltung mit ihren Aufgabenträgern auf verschiedenen Verwaltungsebenen.
Um die elektronische Zusammenarbeit innerhalb und mit der öffentlichen Verwaltung effektiv und effizient zu gestalten, sind einheitliche Regeln notwendig. Privatwirtschaftliche Unternehmen können Entscheidungen bezüglich der Informationstechnik meist zentral treffen und durchsetzen. In der öffentlichen Verwaltung ist hingegen die Realisierung von einheitlichen informationstechnischen Systemen ungleich komplizierter. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sieht neben dem föderalen Aufbau des Staates und der Gewaltenteilung auch die organisatorische Unabhängigkeit der Bundesministerien (Ressortprinzip) vor. Kommunikationskanäle zwischen den Behörden verlaufen hierbei sowohl horizontal zwischen einzelnen Ressorts als auch vertikal über die Grenzen der föderalen Verwaltungsebenen von Gebietskörperschaften (UN, EU, Bund, Länder, Kommunen) hinweg.
Daher müssen die informationstechnischen Systeme interoperabel zu sein. Interoperabilität ist die Fähigkeit von unabhängigen, heterogenen Systemen zur Zusammenarbeit. Verbindliche Standards sind die Grundlagen für diese Interoperabilität. Darüber hinaus sorgen sie dafür, dass die Koordinations- und Abstimmungskosten bei der Entwicklung neuer IT-Systeme wesentlich reduziert werden.
Das Architekturmanagement der IT-Steuerung Bund legt die Grundlagen für Planung und Weiterentwicklung der Informationstechnik der Bundesverwaltung. Seine Grundsätze sind in der Rahmenarchitektur IT-Steuerung Bund festgelegt. Im SAGA-Dokument werden einheitliche Standards, Verfahren und Methoden der Informationstechnik sowie Empfehlungen für deren Einsatz in der öffentlichen Verwaltung beschrieben.
IT-Methoden ermöglichen ein einheitliches und somit vergleichbares Vorgehen bei der Planung, Entwicklung und dem Einsatz von Informationstechnik in der Bundesverwaltung. Darüber hinaus werden hier Werkzeuge vorgestellt, die bei der praktischen Anwendung der Methoden und Konzepte unterstützen.
Das V-Modell XT und das V-Modell XT Bund haben die Planung und die Durchführung von IT-Projekten zum Gegenstand. Der wirtschaftliche Einsatz der verfügbaren Haushaltsmittel wird durch WiBe - einer Methode zur Durchführung von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen - unterstützt. Während der Migrationsleitfaden Hilfen bei der Entscheidungsfindung bezüglich der Migration von IT-Systemen bereitstellt. DOMEA beschreibt ein Konzept zur Einführung der elektronischen Vorgangsbearbeitung durch elektronische Akten.

SAGA 5 für die Bundesverwaltung

Mit SAGA 5 setzt die Bundesverwaltung auf einheitliche Spezifikationen für Software-Systeme. mehr: SAGA 5 für die Bundesverwaltung …

Architekturmanagement in der Bundesverwaltung

Der Rat der IT-Beauftragten der Ressorts erarbeitet ein gemeinsames Architekturmanagement für die Bundesverwaltung. mehr: Architekturmanagement in der Bundesverwaltung …

Prozessmodellierung und Datenmodellierung in der Bundesverwaltung

Die Prozess- und Datenmodellierung ist in der Bundesverwaltung heute ein unverzichtbares Dokumentations-, Analyse- und Steuerinstrument und ist damit die Basis moderner Verwaltungsarbeit und innovativer E-Government Lösungen. mehr: Prozessmodellierung und Datenmodellierung in der Bundesverwaltung …

Offene Dokumentenformate

Offenen Dokumentenformaten gehört die Zukunft. Die langjährige Forderung der Nutzer von Office-Software zeigt scheinbar Wirkung: Alle namhaften Hersteller lassen mittlerweile die Formate standardisieren, die ihren Produkten zu Grunde liegen. Auch die Bundesverwaltung setzt wegen der auf der Hand liegenden Vorteile ebenfalls auf offene Dokumentenformate. mehr: Offene Dokumentenformate …

WiBe – Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen

Wirtschaftlichkeit ist auch in der öffentlichen Verwaltung ein Handlungsgrundsatz. Gemäß § 7 BHO (Bundeshaushaltsordnung) und den hierzu erlassenen Verwaltungsvorschriften sind für alle finanzwirksamen Maßnahmen in der Bundesverwaltung, insbesondere beim Einsatz der IT (Informationstechnik), angemessene Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen (WiBe), vorgeschrieben. mehr: WiBe – Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen …

Das V-Modell XT

Das V-Modell XT ist ein flexibles Modell zum Planen und Durchführen von Systementwicklungsprojekten. Im Februar 2005 wurde das erste Release des V-Modell XT fertiggestellt und löste das V-Modell 97 ab. mehr: Das V-Modell XT …

Das V-Modell XT Bund

In Zusammenarbeit mit Experten aus unterschiedlichen Bundesbehörden ist von der Bundesstelle für Informationstechnik des Bundesverwaltungsamtes der Standard V-Modell XT Bund erarbeitet worden. mehr: Das V-Modell XT Bund …

Migrationsleitfaden

Der Leitfaden für die Migration von Software bietet einen Überblick über wichtige Aspekte von Software-Migrationen sowie eine praktische Hilfe für deren Planung und Durchführung. In der vorliegenden Version 4 wurde der Migrationsleitfaden vollständig überarbeitet und einige bisher enthaltene Bestandteile als eigenständige Dokumente ausgelagert. mehr: Migrationsleitfaden …

Organisationskonzept E-Verwaltung

Das "Organisationskonzept elektronische Verwaltungsarbeit" unterstützt Behörden. mehr: Organisationskonzept E-Verwaltung …

Styleguide der Bundesregierung

Die Bundesregierung wird durch ihr Corporate Design mit einer eigenständigen Identität sichtbar: Es bestimmt ihr charakteristisches visuelles Profil und schafft damit eine einheitliche Basis für eine erfolgreiche Kommunikation. mehr: Styleguide der Bundesregierung …

S-O-S-Methode© für Großprojekte

Die Standardmethodik für das Projektmanagement von Großprojekten analysiert, beschreibt und methodisiert die 13 zentralen Erfolgsfaktoren für Großprojekte. mehr: S-O-S-Methode© für Großprojekte …

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