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Mittwoch, 22. März 2017

Bund und Bremen bringen E-Rechnung in Deutschland nach vorn

Das Bundesministerium des Innern und die Freie Hansestadt Bremen haben heute auf der CeBIT ein gemeinsames Architekturkonzept für eine Rechnungseingangsplattform zur föderalen Umsetzung in Deutschland präsentiert. Das von BMI und Bremen erarbeitete Konzept soll schnellstmöglich umgesetzt und in den Arbeitsbetrieb überführt werden; zunächst im Bund und Bremen, perspektivisch dann auch in den übrigen Bundesländern und Kommunen.

Klaus Vitt, IT-Beauftragter der Bundesregierung und Staatssekretär im Bundesministerium des Innern I, erklärt: "Mit der zentralen Rechnungseingangsplattform wird die elektronische Rechnungsstellung von Unternehmen an öffentliche Auftraggeber in Zukunft unbürokratisch und ohne größeren technischen Aufwandmöglich sein. Damit setzen wir einen Meilenstein für ein durchgängiges E-Government in Deutschland und entlasten unsere Unternehmen spürbar."

Das Architekturkonzept setzt für die Einrichtung der Plattform auf bereits bestehende IT-Komponenten auf. Eine wichtige Rolle wird dabei der geplante gemeinsame Portalverbund von Bund und Ländern spielen.

Hans- Henning Lühr, Staatsrat im bremischen Finanzressort, zum Konzept: "Bremen möchte mit diesem Konzept Türöffner für eine einheitliche, übertragbare Lösung für Bund und Länder sein. Wir haben eine Blaupause geschaffen, die von allen öffentlichen Auftraggebern in der Bundesrepublik genutzt werden kann."

Fachlich begleitet wurde die Erstellung des Architekturkonzepts durch die Koordinierungsstelle für IT Standards (KoSIT) in Bremen und die Firma Schütze Consulting AG.
Die Ergebnisse des Konzepts werden darüber hinaus in die Erarbeitung des nationalen Rechnungsstandard XRechnung einfließen, der durch den IT-Planungsrat zukünftig föderal übergreifend zum Standard erklärt werden soll.

"Mit XRechnung werden wir endlich den lange erhofften einheitlichen Rechnungsstandard in Deutschland und damit eine klare Grundlage für den Rechnungsaustausch mit der Wirtschaft schaffen. Durch die sehr produktive und erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Konzepterstellung haben wir unter Beweis gestellt, dass eine Zusammenarbeit über föderale Bund-/Länderstrukturen hinaus praktikabel ist und funktioniert. Das bestärkt uns darin auch bei der Implementierung und Erprobung weiter vertrauensvoll und eng zusammenzuarbeiten. Über den IT-Planungsrat werden wir die Übertragbarkeit unserer Ergebnisse auf alle Länder und Kommunen sicherstellen", bekräftigten Hans- Henning Lühr und Klaus Vitt übereinstimmend.

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