IT-Dienstleistungszentren des Bundes
Professionelle IT-Leistungen für die Bundesverwaltung – mit hoher Qualität verlässlich angeboten – dies ist eine wesentliche Zielmarke der neuen IT-Steuerung des Bundes. Zentrale IT-Angebote des Bundes werden daher schrittweise in leistungsstarken IT-Dienstleistungszentren gebündelt.
Warum eine Bündelung der IT-Angebote des Bundes?
Das Konzept IT-Steuerung Bund legt fest, dass die IT-Leistungen des Bundes schrittweise in leistungsstarken IT-Dienstleistungszentren (DLZ-IT des Bundes) gebündelt werden sollen. Die konkrete Ausgestaltung dieser Bündelung und speziell die Entscheidung, welche Leistungen intern und welche durch Marktanbieter erbracht werden sollen, wird im Ergebnis von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen getroffen.
Das grundlegende Ziel ist, durch ein professionelles IT-Angebot in hierfür besonders qualifizierten Stellen dessen Qualität weiter zu verbessern. Die Fachbehörden des Bundes, behalten weiterhin die volle fachliche "Hoheit" über ihre Verfahren. Sie können aber bei der technischen Umsetzung das gebündelte Know-How der DLZ-IT des Bundes nutzen und werden dadurch spürbar entlastet.
Grundlagen und Querschnitt – gebündelt einfach besser!
Bereits jetzt ist absehbar, dass die neuen DLZ-IT des Bundes ihre Stärken besonders bei technischen Basisleistungen – also solchen, die fachliche Verfahren im Hintergrund unterstützen – und bei Querschnittsanwendungen, die in praktisch allen Bundesbehörden in gleicher oder ähnlicher Weise zum Einsatz kommen (z.B. Haushalt, Personal,…) zur Geltung bringen werden.
Im Bereich der Querschnitts-IT wird es eine enge Kooperation mit den fachlichen Dienstleistungszentren, die im Regierungsprogramm "Moderne Verwaltung durch Innovation" gegründet werden, geben.
Wer ist DLZ-IT des Bundes?
In einer Projektgruppe des Rats der IT-Beauftragten der Ressorts (IT-Rat) wurden im Jahr 2009 die wesentlichen Grundlagen für die Arbeitsweise der DLZ-IT des Bundes sowie ein Vorschlag für die Ernennung von DLZ-IT des Bundes erarbeitet.
Im März 2010 wurden das Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT), das Dienstleistungszentrum Informationstechnik im Geschäftsbereich des BMVBS (DLZ-IT BMVBS) sowie die Bundesstelle für Informationstechnik (BIT) vom IT-Rat zu IT-Dienstleistungszentren des Bundes ernannt. Im Jahr 2011 folgten das Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit (BA) und die IT der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV).
Den Auftrag des IT-Rats an die Projektgruppe "Umsetzung Auf- und Ausbau DLZ-IT des Bundes", die Transformation der DLZ-IT des Bundes zu begleiten, führt seit Mitte 2011 der Anbieterbeirat fort. In diesem Gremium des IT-Rats sind die DLZ-IT des Bundes sowie deren Ressorts vertreten.
Das gebündelte Angebot der DLZ-IT des Bundes, welches die o. g. Projektgruppe im ersten Produktkatalog der DLZ-IT des Bundes erstmals im Jahr 2010 zusammengestellt hatte, ist in einer aktuellen Version für Intranet-Nutzer innerhalb der Bundesverwaltung in der Angebotsdatenbank der Dienstleistungszentren unter www.intranet.bund.de verfügbar.

