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Das V-Modell XT

Das V-Modell XT ist ein flexibles Modell zum Planen und Durchführen von Systementwicklungsprojekten. Im Februar 2005 wurde das erste Release des V-Modell XT fertiggestellt und löste das V-Modell 97 ab.

Das V-Modell XT ist ein Vorgehensmodell für die Durchführung von IT-Projekten, insbesondere zur Entwicklung von Softwaresystemen. Es unterstützt die Arbeit von Projekten, indem es Ergebnisse und Abläufe vorgibt, so dass zu keinem Zeitpunkt unnötige Arbeiten und möglichst auch keine Leerlaufzeiten entstehen. Zusätzlich regelt das V-Modell XT die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Auftragnehmern, um typische Quellen für Missverständnisse zwischen den Beteiligten auszuschließen. In der wissenschaftlichen Literatur werden Leitfäden wie das V-Modell XT auch häufig als "Prozessmodelle" bezeichnet.

Das V-Modell wurde erstmals im Jahre 1992 von der Bundeswehr veröffentlicht. Seitdem hat es zwei Revisionen, das V-Modell 97 und das V-Modell XT, gegeben. Die erste Version des V-Modell XT wurde im Februar 2005 veröffentlicht. Der Zusatz "XT" steht dabei für "eXtreme Tailoring" und unterstreicht die flexible Anpassbarkeit an spezifische Projektumfelder. Bei der Entwicklung des V-Modell XT waren Forschung, freie Wirtschaft und öffentliche Hand gleichermaßen beteiligt.

Zum 15. Mai 2012 wurde die neuste Version des Vorgehensmodells veröffentlicht. Die hier eingearbeiteten Verbesserungen gehen einerseits zurück auf Erfahrungen der unterschiedlichen Anwender aus dem Projektalltag. Andererseits wurde eine Reihe an neuen Konzepten aus dem V-Modell XT Bund in den allgemeinen Standard übernommen. So werden etwa in der neuen Version Projektrollen und Organisationsrollen unterschieden.

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